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Auf eine harte Probe gestellt

Im Exklusivtest muss sich die neue HR 310 im Starkwind beweisen.

Michael Good am 20.07.2009

Mit einer durchdachten Überarbeitung seines Einsteigermodells zeigen sich die Schweden von Hallberg-Rassy innovativ und wandlungsfähig. Im Starkwindtest überzeugt die kleine HR 310 mit einer großen Portion sicherer Sportlichkeit.

Die neue 310 wird die HR 31 ersetzen, seit 1993 ein Bestseller im Angebot im Programm von Hallberg-Rassy. Mit dem Nachfolgemodell HR 310 wurde das Konzept jetzt nicht nur erneuert, verbessert und ergänzt, sondern vielmehr komplett neu aufgelegt. Als auffälligste und wesentlichste Änderung an Deck erhält das aktuelle Modell ein offenes Heck mit einem bis ganz nach achtern durchgezogenen Cockpit. Bug und Heck sind jetzt steiler als beim älteren Boot, was eine deutlich längere Wasserlinie mit sich bringt. Das gibt Stabilität unter Segeln und sorgt für bessere Steifigkeit am Wind. Im Starkwindtest bei teilweise über 35 Knoten Wind hat dies die HR 310 sehr eindrücklich unter Beweis gestellt.

Unter Deck sind die Einbauten und die Polsterungen im Salon jetzt schnörkelloser und gradliniger gestaltet. Das macht den Innenraum luftiger und weniger schwülstig als bei den älteren HR-Modellen. Dennoch ist die gewohnt schiffige und gemütliche Anmutung geblieben. Komplett geändert wurde das Layout unter Deck. Im Vergleich zur HR 31 ist das Hauptschott beim neuen Boot weiter hinten platziert, auf Höhe des Mastes. Damit kann die Nasszelle vorn eingebaut werden, wodurch das Vorschiff zum Eignerbereich wird.

137.860 Euro kostet die neue HR 310 in ihrer umfangreichen Basisausstattung. Das ist vergleichsweise viel Geld. Die Kunden bekommen dafür ein umfangreiches, attraktives und fast fehlerfreies Gesamtpaket geliefert.

Michael Good am 20.07.2009

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