Neue Boote
Auf drei Beinen besser aufgestellt

Die Klasse der kompakten und trailerbaren Trimarane bekommt Verstärkung aus Frankreich. Den Tricat 6.90 wird es in drei verschiedenen Ausführungen geben

  • Michael Good
 • Publiziert vor 4 Monaten
Tricat 6.90 Tricat 6.90 Tricat 6.90

Trimarans Tricat Tricat 6.90

Die Nachfrage nach besonders vielseitigen und flexibel einsetzbaren Schiffskonzepten steigt. Zunehmend gefragt sind Boote, welche einfach auf dem Trailer transportiert und leicht über die Rampe oder am direkt am Strand ein- und ausgewassert werden können. Die Werft Tricat Trimarans in der Bretagne hat dafür mit dem nur knapp sechs Meter langen Tricat 20 (Test in YACHT 1/2020) und dem etwas größeren Tricat 25 Evolution (7,70 Meter Rumpflänge) bereits zwei erfolgreiche Modelle im Angebot. Trotzdem wollen die Trimaran-Spezialisten ihr Programm noch weiter verdichten und präsentieren erste Ansichten für einen neuen Tricat 6.90. Der Prototyp soll bereits im Bau sein.

Trimarans Tricat Tricat 6.90

Das Konzept für das neue Dreibein hält sich an die bewährte DNA von Tricat. Heißt: nach hinten schwenkbare Schwimmer für hafen- und transporttaugliche Abmessungen, hohes Leistungspotenzial dank Leichtbau und vergleichsweise großer Segelfläche, sowie eine einfache Tourentauglichkeit in Ausbaumodulen. So wird der Tricat 6.90 in drei verschiedenen Varianten erhältlich sein. Die einfache Standard-Version bietet sich als reiner Daysailer an, mit einer guten und umfangreichen Grundausstattung. Die Ausführung Family ist vor allem innen besser ausgestattet mit Kojen für bis zu vier Personen und der Möglichkeit, einen kleinen Pantry-Block zu integrieren. Die Variante unter der Bezeichnung Premium verspricht noch mehr Ausbaumöglichkeiten in der Kajüte mit Salontisch und zusätzlichen Stauräumen.

Bei Rigg und Besegelung kann der Käufer ebenfalls aus zahlreichen Optionen wählen. Sportliche Segler bekommen auf Wunsch mehr Segelfläche, qualitativ bessere Tücher sowie die Möglichkeit, am Bugspriet zusätzlich einen Gennaker oder einen kleinen Code Zero zu fahren. Gebaut werden die Trimarane von Tricat als GFK-Sandwichkonstruktionen im Vakuum-Infusionsverfahren. Die schwenkbaren Beams bestehen aus einer aufwändig hergestellten Kohlefaser-Struktur mit einem Aluminium-Profil als Kern. Die Seitenschwimmer lassen sich über Scharniere und Schotzüge nach hinten wegklappen.

52.000 Euro brutto soll der Tricat 6.90 in der einfachen Standard-Ausführung kosten, die Segel inklusive. Diese erste Preisansage scheint konkurrenzfähig. Zum Vergleich: Der Hauptwettbewerber Astusboats (auch aus Frankreich und bekannt für sein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis) arbeitet derzeit ebenfalls an einem neuen Boot in vergleichbarer Größe. Der neue Astus 22.5 (Rumpflänge 6,95 Meter) soll demnächst für einen Preis von knapp 54.000 Euro auf dem Markt eingeführt werden.

Rumpflänge

6,90 m

Breite max./min.

4,60 m / 2,45 m

Gewicht 

720 kg

Tiefgang (mit Seitenschwerter)

0,30 m (1,20 m) 


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