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Am Wendepunkt

Zu Besuch bei Dehler. Wie Deutschlands einstige Renommierwerft zu neuer Stärke finden will

  • Pascal Schürmann
 • Publiziert am 18.05.2006

K. Andrews YACHT Dr. Wilan van den Berg, der neue Chef von Dehler

Über Jahrzehnte war das Unternehmen hierzulande nicht nur die größte, sondern auch innovativste Serienbootswerft. Doch in den letzten Jahren seines Wirkens und erst recht nach seinem Ausscheiden geriet das Lebenswerk von Gründer Willi Dehler in Schieflage. Die seither andauernden Rettungsversuche der Werft will nun ein neuer Mann an der Spitze endgültig zu einem erfolgreichen Abschluss bringen.

Der Mann heißt Wilan van den Berg und ist Niederländer. Er hat den sauerländischen Traditionsbetrieb vom vorherigen Eigentümer, dem ebenfalls holländischen Investor Andries de Kok, übernommen.

Van den Berg will Dehler zu alter Stärke zurückführen. Von der lange Jahre verfolgten Ausrichtung des Unternehmens auf den Massenmarkt hält er allerdings wenig. Längst seien andere Anbieter wie Bavaria, Bénéteau oder auch Hanse in diesem Segment uneinholbar stark.

Sportlich-schnelle Risse, individuelles Design, Topqualität: das sind die Vorgaben, an denen sich der Neue orientieren will. Kurzum, Dehler soll sich zum Premium-Anbieter wandeln.

Wie das im Detail aussehen wird, welchen Einfluss es auf die Modellpalette hat, und worauf alte und neue Dehler-Fans hoffen dürfen, darüber hat Wilan van den Berg nun erstmals mit der YACHT ausführlich geredet. Nachzulesen ist das Porträt über die Werft und ihren neuen Chef im aktuellen Heft Nr. 11/2006 (ab sofort im Zeitschriftenhandel erhältlich).


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Themen: DehlerPorträtWerftWilan van den Berg

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