Das besondere Boot

"Ester": Wiedergeburt einer Klassiker-Legende

Die 1901 in Schweden gebaute radikale Konstruktion war ihrer Zeit voraus, gewann Regatten und wurde nun vollständig restauriert. Das Porträt im PDF-Download

Fridtjof Gunkel am 01.01.2020
Ester Hyères Frankreich 2019 GMR_Ester19_547
YACHT/G. Martin-Raget

"Ester" erhielt schon 1901 einen geteilten Lateralplan

Der extreme Leichtbau war ein reinrassiger Racer, der viele Konstruktionsmerkmale vorwegnahm, wie beispielsweise den getrennten Lateralplan, den tiefen Flossenkiel mit Bleibombe und auch eine vergleichsweise füllige Bugsektion. Das Boot hat keinen Aufbau, nur kleine Cockpits, und unter Deck ist es fast leer. "Ester" wird ausgesteift von einem Holzrahmen, der gitterförmig angeordnet ist.

Fast noch spannender als die Konstruktion ist die Geschichte des Bootes: 1901 gebaut, sahnte es in den folgenden Jahren ab, was abzusahnen war. 1939 ging es vor der ostschwedischen Küste unter und wurde vergessen. Zwei Schweden hörten Anfang der neunziger Jahre von dem sensationellen Holzrenner und machten sich auf die Suche, die schließlich 25 Jahre dauerte.

Das Wrack wurde 2018 gehoben und das Boot aufwändig restauriert. Jetzt ist es wieder auf Regatten unterwegs und avancierte zum Publikumsliebling.

Lesen Sie die unglaubliche Geschichte der "Ester" und ihrer Wiederauferstehung in der YACHT, Ausgabe 25, die im DK-Shop erhältlich ist. Oder Sie laden sich das Porträt über den Link unten herunter. 

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Fridtjof Gunkel am 01.01.2020

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