Test Dragonfly 40
Größer, schneller, breiter

Der Dragonfly 40 ermöglicht enorme Reisegeschwindigkeiten und bietet mehr Wohnraum als seine Vorgänger. Die Faltmechanik macht den Tri hafenfreundlich. Der Test im PDF-Download

  • Hauke Schmidt
 • Publiziert am 11.10.2021
Die Segelleistung lässt sich einfach abrufen. Lediglich das Steuern erfordert Konzentration, sonst geht viel Speed verloren Die Segelleistung lässt sich einfach abrufen. Lediglich das Steuern erfordert Konzentration, sonst geht viel Speed verloren Die Segelleistung lässt sich einfach abrufen. Lediglich das Steuern erfordert Konzentration, sonst geht viel Speed verloren

YACHT/K. Andrews Die Segelleistung lässt sich einfach abrufen. Lediglich das Steuern erfordert Konzentration, sonst geht viel Speed verloren

Zugegeben, die Lackierung des Dragonfly ist eigenwillig; lasuritblau heißt der Ton in der Sprache der automobilen Farbenlehre. In diesem Lack werden vornehmlich dicke SUV ausgeliefert. Größer könnte der Kontrast kaum sein, denn ein schweres SUV ist der neue zwölf Meter lange Dragonfly mit seinen 5,8 Tonnen nun wirklich nicht. Auf liegeplatzkonforme vier Meter zusammengefaltet wirkt das Gefährt allerdings nicht  sehr elegant. Die Schwimmer drücken sich an den Hauptrumpf und verleihen dem Tri eine eher motorbootartige Silhouette, umso mehr, da statt einer Reling nur ein ausladender Bug- und Heckkorb vorhanden ist.

Motorbootähnlich verläuft auch das Ablegemanöver, denn im Heck der Bau­­nummer 1 steckten statt der üblichen 40 PS satte 90 Pferdestärken. Die üppige Motorisierung wiegt nur 40 Kilogramm mehr und soll rasante Marschfahrt ermöglichen. Vorerst sorgt die Power für schäumendes Kielwasser.

Dragonfly 40

13 Bilder

Bilder vom Test des großen Falt-Trimarans auf dem Kleinen Belt

Vor dem Hafen wird es spannend. Zum Segeln muss das Gefährt aus­einandergefaltet werden. Tatsächlich beschränkt sich das Manöver pro Seite auf das Öffnen zweier Fallenstopper und den kurzen Einsatz der serienmäßigen E-Winschen. Der ganze Vorgang dauert keine Minute. Zum Abschluss werden die Backstagen durchgesetzt und das Rigg damit verspannt. Dann kann der Spaß beginnen: Ohne bremsenden Ballast und mit der enormen Stabilität von 8,40 Meter Breite wird die Windenergie augenblicklich in Fahrt umgesetzt – bei 14 bis 22 Knoten Wind zuweilen ein ungewohnt dynamisches Unterfangen. Gerade hat man sich über die knapp zweistellige Geschwindigkeit gefreut, da katapultiert ein Drücker den Tri nach vorn. Außer der reinen Beschleunigung ist davon wenig zu spüren, anders als bei einem Monohull nimmt die Krängung praktisch nicht zu.

Wie spektakulär die Segelleistungen wirklich sind und welchen Wohnkomfort der große Trimaran bietet, lesen Sie in der YACHT, 14/2020. Das Heft ist im DK-Shop erhältlich, oder Sie laden sich den Test über den Link unten herunter.


Die gesamte Digital-Ausgabe 14/2020 können Sie in der YACHT-App (iTunes und Google Play) lesen oder die Print-Ausgabe im Shop nachbestellen – solange der Vorrat reicht:

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