Fahrtenyachten

YACHT-Test: Bente 39: Eine der spannendsten Yachten des Jahres

Lars Bolle

 · 19.11.2018

YACHT-Test: Bente 39: Eine der spannendsten Yachten des JahresFoto: YACHT/Jozef Kubica

Die Bente 39 ist eine der wohl spannendsten Neuerscheinungen dieses Jahres. Die YACHT konnte sie als Erste testen. Eindrücke einer interessanten Fahrt

Mit der Bente 24 sorgte das junge Team um Konstrukteur Alexander Vrolijk 2015 für Furore. Die Einführung des neuen Projektes, der Bente 39, die ihre Messepremiere auf der Hamburg Boat Show feierte, verlief dagegen eher ruhig. Was etwas verwundert, stellt sie doch einen noch mutigeren Entwurf dar als ihre kleine Schwester.

Mitte November hatte die YACHT als erstes Magazin die Gelegenheit, die Bente 39 auf der Kieler Förde zu segeln.

Wie sie sich der YACHT präsentierte, sehen Sie in der folgenden Galerie. Der ausführliche XXL-Test erscheint in Heft 25/2018, ab 5. Dezember am Kiosk oder hier digital zu bestellen. Und es wird hier auf YACHT-TV ein ebenfalls detailliertes Video geben, ergänzend zum Print-Bericht.

Innen- und Außenlayout der Bente 39 in der Version Ocean Challenger mit Squarehead-Großsegel
Innen- und Außenlayout der Bente 39 in der Version Ocean Challenger mit Squarehead-Großsegel
Mit ihren Chines und dem vollen Spant wirkt die Bente von vorn bullig und aggressiv
Mit ihren Chines und dem vollen Spant wirkt die Bente von vorn bullig und aggressiv
Mit ihrem flachen Deck und den optionalen Kohlefasersegeln glaubt man fast, einen Teilnehmer am Volvo Ocean Race zu sehen
Mit ihrem flachen Deck und den optionalen Kohlefasersegeln glaubt man fast, einen Teilnehmer am Volvo Ocean Race zu sehen
Der vollverglaste Dodger ist das charakteristische Merkmal der Bente und auf Yachten einzigartig
Der vollverglaste Dodger ist das charakteristische Merkmal der Bente und auf Yachten einzigartig
Vor allem beim Blick von achtern fallen die starken Knicke auf. Dennoch entspricht die Form des Unterwasserschiffes eher einem Cruiser als einem Racer
Vor allem beim Blick von achtern fallen die starken Knicke auf. Dennoch entspricht die Form des Unterwasserschiffes eher einem Cruiser als einem Racer
Unter Gennaker kam die Bente bei rund 15 Knoten Wind bis auf neun Knoten Speed – aber noch nicht ins Gleiten
Unter Gennaker kam die Bente bei rund 15 Knoten Wind bis auf neun Knoten Speed – aber noch nicht ins Gleiten
Der Gennaker wird im Topp gefahren, Genua oder Code Zero sind fraktional
Der Gennaker wird im Topp gefahren, Genua oder Code Zero sind fraktional
Auch angespitzt blieb die Yacht immer voll unter Kontrolle
Auch angespitzt blieb die Yacht immer voll unter Kontrolle
Der Niederholer ist als Glasfiber-Drücker ausgelegt und funktionierte gut. Die Großschot läuft als German Sheeting System auf beiden Seiten nach achtern auf die Winschen
Der Niederholer ist als Glasfiber-Drücker ausgelegt und funktionierte gut. Die Großschot läuft als German Sheeting System auf beiden Seiten nach achtern auf die Winschen
Die Steuermannsposition kann erhöht werden, der Tritt verleiht aber vor allem beim Steuern im Sitzen guten Halt nach Lee
Die Steuermannsposition kann erhöht werden, der Tritt verleiht aber vor allem beim Steuern im Sitzen guten Halt nach Lee
Der Gennakerbaum, hier die verlängerte Version, ist Anschlagpunkt für Gennaker und Code Zero und zugleich Ankergalgen. Als Galgen muss er auch Kräfte nach unten aufnehmen, daher der starre Edelstahl-Unterzug
Der Gennakerbaum, hier die verlängerte Version, ist Anschlagpunkt für Gennaker und Code Zero und zugleich Ankergalgen. Als Galgen muss er auch Kräfte nach unten aufnehmen, daher der starre Edelstahl-Unterzug
Die Oberwanten sind an der Rumpfaußenkante angeschlagen, das Rigg ist achterstagslos ausgeführt. Zu Trimmzwecken können Backstagen geordert werden
Die Oberwanten sind an der Rumpfaußenkante angeschlagen, das Rigg ist achterstagslos ausgeführt. Zu Trimmzwecken können Backstagen geordert werden
Alle Fallen und Strecker sind nach achtern umgelenkt. Wegen des breiten Dodgers bedarf es harter Winkel. Das belastet die Beschläge, ist jedoch unumgänglich
Alle Fallen und Strecker sind nach achtern umgelenkt. Wegen des breiten Dodgers bedarf es harter Winkel. Das belastet die Beschläge, ist jedoch unumgänglich
Alle Bedienleinen von vorn laufen durch jeweils ein zentrales Auge nach achtern. Das spart Platz, erhöht aber auch die Reibung
Alle Bedienleinen von vorn laufen durch jeweils ein zentrales Auge nach achtern. Das spart Platz, erhöht aber auch die Reibung
Im geschützten Bereich des Dodgers werden die Leinen mittels Constriktorklemmen belegt. Die farbigen Bälle sind die Enden der Löseleinen, mit denen der beklemmende Mantel der Constrictoren gestaucht und damit gelöst wird
Im geschützten Bereich des Dodgers werden die Leinen mittels Constriktorklemmen belegt. Die farbigen Bälle sind die Enden der Löseleinen, mit denen der beklemmende Mantel der Constrictoren gestaucht und damit gelöst wird
Das Cockpit ist mittels einer Stufe klar vom Steuermannsbereich abgegrenzt
Das Cockpit ist mittels einer Stufe klar vom Steuermannsbereich abgegrenzt
Das tiefergelegte Cockpit bietet in Verbindung mit dem festen Dodger einen sehr guten Wetterschutz. Ins Boot gelangt die Crew sehr bequem durch eine Tür statt eines Steckschotts
Das tiefergelegte Cockpit bietet in Verbindung mit dem festen Dodger einen sehr guten Wetterschutz. Ins Boot gelangt die Crew sehr bequem durch eine Tür statt eines Steckschotts
Der Salon der Bente präsentiert sich dank des Dodgers Atrium-artig mit immens viel Licht und einem gigantischen Raumgefühl
Der Salon der Bente präsentiert sich dank des Dodgers Atrium-artig mit immens viel Licht und einem gigantischen Raumgefühl
Der so genannte Gecko-Sitz (die Echse sitzt immer am höchsten Punkt des Terrariums) macht den Niedergangsbereich zum Pilothouse. Das Boot kann bei entsprechender Ausrüstung von hier aus geschützt gesteuert werden. Vor allem bei längeren Motorfahrten eine sehr bequeme Position, aber auch unter Segeln nutzbar, da alle Segel durch den Dodger zu sehen sind
Der so genannte Gecko-Sitz (die Echse sitzt immer am höchsten Punkt des Terrariums) macht den Niedergangsbereich zum Pilothouse. Das Boot kann bei entsprechender Ausrüstung von hier aus geschützt gesteuert werden. Vor allem bei längeren Motorfahrten eine sehr bequeme Position, aber auch unter Segeln nutzbar, da alle Segel durch den Dodger zu sehen sind
Der Nidergang ist eher eine Treppe, man geht nicht hinuter, sondern hinein. Zusammen mit dem Gecko-Sitz verbrauchen beide aber reichlich Platz, daher geht es in der Nasszelle und im Vorraum der Achterkoje beengt zu
Der Nidergang ist eher eine Treppe, man geht nicht hinuter, sondern hinein. Zusammen mit dem Gecko-Sitz verbrauchen beide aber reichlich Platz, daher geht es in der Nasszelle und im Vorraum der Achterkoje beengt zu
Den Niedergangs-, Navigations- und Pantrybereich trennt ein großer Kühlfach/Batterieblock vom eigentlichen Salon, in den man wegen fehlender Höhe nur gebückt gelangt
Den Niedergangs-, Navigations- und Pantrybereich trennt ein großer Kühlfach/Batterieblock vom eigentlichen Salon, in den man wegen fehlender Höhe nur gebückt gelangt
Die Pantry ist einfach und funktional gehalten
Die Pantry ist einfach und funktional gehalten
Die nasszelle bietet alles Nötige, allerdingsfehlt es an Stehhöhe und Bewegungsfreiheit. Hier können Eigner jedoch Einfluss nehmen und etwa die Stehhöhe mittels höherer Innenwände anpassen
Die nasszelle bietet alles Nötige, allerdingsfehlt es an Stehhöhe und Bewegungsfreiheit. Hier können Eigner jedoch Einfluss nehmen und etwa die Stehhöhe mittels höherer Innenwände anpassen
Die Liegefläche der Achterkoje ist riesig groß, wegen desn tiefergelgten Cockpit bleiben jedoch nur zu knappe 40 Zentimeter Beinfreiheit über den Polstern. Gegen ein Verkeilen bei Lage nach Backbord sollen Leesegel nachgerüstet werden
Die Liegefläche der Achterkoje ist riesig groß, wegen desn tiefergelgten Cockpit bleiben jedoch nur zu knappe 40 Zentimeter Beinfreiheit über den Polstern. Gegen ein Verkeilen bei Lage nach Backbord sollen Leesegel nachgerüstet werden
Stylische Armaturen unterstützen das Studio-artige Design
Stylische Armaturen unterstützen das Studio-artige Design
Rumpffenster bringen Licht ins Boot und ermöglichen einen schnellen Kontrollblick von der Koje aus
Rumpffenster bringen Licht ins Boot und ermöglichen einen schnellen Kontrollblick von der Koje aus
Die ausgeprägten Knicke auch im Bugbereich schaffen viel Volumen unter Deck, wovon die Vorschiffskoje mit komfortablen Maßen profitiert. Die Bente hat keine Innenschalen oder Deckenverkleidungen, die blanken GFK-Flächen sind aber sehr gut gefinished
Die ausgeprägten Knicke auch im Bugbereich schaffen viel Volumen unter Deck, wovon die Vorschiffskoje mit komfortablen Maßen profitiert. Die Bente hat keine Innenschalen oder Deckenverkleidungen, die blanken GFK-Flächen sind aber sehr gut gefinished
Alle Einbauten bestehen zur Gewichtsreduktion aus Sandwich-GFK uund sind fest einlaminiert
Alle Einbauten bestehen zur Gewichtsreduktion aus Sandwich-GFK uund sind fest einlaminiert
Das Schaltpaneel mit BUS-System ist eine Bente-Eigenentwicklung, es kann aber auch die Ware jedes anderen Herstellers geordert werden
Das Schaltpaneel mit BUS-System ist eine Bente-Eigenentwicklung, es kann aber auch die Ware jedes anderen Herstellers geordert werden
Die Gegenplatten der Kielbolzen waren beim Prototypen scharfkantig und nicht eingeklebt. Hier soll nachgebessert werden. Wie auch bei einigen anderen Unsauberkeiten im Finish der Einbauten, die der hektischen Fertigstellung für die Hamburg Boat Show geschuldet waren
Die Gegenplatten der Kielbolzen waren beim Prototypen scharfkantig und nicht eingeklebt. Hier soll nachgebessert werden. Wie auch bei einigen anderen Unsauberkeiten im Finish der Einbauten, die der hektischen Fertigstellung für die Hamburg Boat Show geschuldet waren
Die Maschine unter dem Gecko-Sitz war nur schlecht zugänglich. Auch hier soll es in künftigen Versionen Zugänge von allen Seiten geben
Die Maschine unter dem Gecko-Sitz war nur schlecht zugänglich. Auch hier soll es in künftigen Versionen Zugänge von allen Seiten geben
Innen- und Außenlayout der Bente 39 in der Version Ocean Challenger mit Squarehead-Großsegel
Innen- und Außenlayout der Bente 39 in der Version Ocean Challenger mit Squarehead-Großsegel
Mit ihren Chines und dem vollen Spant wirkt die Bente von vorn bullig und aggressiv
Mit ihren Chines und dem vollen Spant wirkt die Bente von vorn bullig und aggressiv
Mit ihren Chines und dem vollen Spant wirkt die Bente von vorn bullig und aggressiv
Mit ihrem flachen Deck und den optionalen Kohlefasersegeln glaubt man fast, einen Teilnehmer am Volvo Ocean Race zu sehen
Der vollverglaste Dodger ist das charakteristische Merkmal der Bente und auf Yachten einzigartig
Vor allem beim Blick von achtern fallen die starken Knicke auf. Dennoch entspricht die Form des Unterwasserschiffes eher einem Cruiser als einem Racer
Unter Gennaker kam die Bente bei rund 15 Knoten Wind bis auf neun Knoten Speed – aber noch nicht ins Gleiten
Der Gennaker wird im Topp gefahren, Genua oder Code Zero sind fraktional
Auch angespitzt blieb die Yacht immer voll unter Kontrolle
Der Niederholer ist als Glasfiber-Drücker ausgelegt und funktionierte gut. Die Großschot läuft als German Sheeting System auf beiden Seiten nach achtern auf die Winschen
Die Steuermannsposition kann erhöht werden, der Tritt verleiht aber vor allem beim Steuern im Sitzen guten Halt nach Lee
Der Gennakerbaum, hier die verlängerte Version, ist Anschlagpunkt für Gennaker und Code Zero und zugleich Ankergalgen. Als Galgen muss er auch Kräfte nach unten aufnehmen, daher der starre Edelstahl-Unterzug
Die Oberwanten sind an der Rumpfaußenkante angeschlagen, das Rigg ist achterstagslos ausgeführt. Zu Trimmzwecken können Backstagen geordert werden
Alle Fallen und Strecker sind nach achtern umgelenkt. Wegen des breiten Dodgers bedarf es harter Winkel. Das belastet die Beschläge, ist jedoch unumgänglich
Alle Bedienleinen von vorn laufen durch jeweils ein zentrales Auge nach achtern. Das spart Platz, erhöht aber auch die Reibung
Im geschützten Bereich des Dodgers werden die Leinen mittels Constriktorklemmen belegt. Die farbigen Bälle sind die Enden der Löseleinen, mit denen der beklemmende Mantel der Constrictoren gestaucht und damit gelöst wird
Das Cockpit ist mittels einer Stufe klar vom Steuermannsbereich abgegrenzt
Das tiefergelegte Cockpit bietet in Verbindung mit dem festen Dodger einen sehr guten Wetterschutz. Ins Boot gelangt die Crew sehr bequem durch eine Tür statt eines Steckschotts
Der Salon der Bente präsentiert sich dank des Dodgers Atrium-artig mit immens viel Licht und einem gigantischen Raumgefühl
Der so genannte Gecko-Sitz (die Echse sitzt immer am höchsten Punkt des Terrariums) macht den Niedergangsbereich zum Pilothouse. Das Boot kann bei entsprechender Ausrüstung von hier aus geschützt gesteuert werden. Vor allem bei längeren Motorfahrten eine sehr bequeme Position, aber auch unter Segeln nutzbar, da alle Segel durch den Dodger zu sehen sind
Der Nidergang ist eher eine Treppe, man geht nicht hinuter, sondern hinein. Zusammen mit dem Gecko-Sitz verbrauchen beide aber reichlich Platz, daher geht es in der Nasszelle und im Vorraum der Achterkoje beengt zu
Den Niedergangs-, Navigations- und Pantrybereich trennt ein großer Kühlfach/Batterieblock vom eigentlichen Salon, in den man wegen fehlender Höhe nur gebückt gelangt
Die Pantry ist einfach und funktional gehalten
Die nasszelle bietet alles Nötige, allerdingsfehlt es an Stehhöhe und Bewegungsfreiheit. Hier können Eigner jedoch Einfluss nehmen und etwa die Stehhöhe mittels höherer Innenwände anpassen
Die Liegefläche der Achterkoje ist riesig groß, wegen desn tiefergelgten Cockpit bleiben jedoch nur zu knappe 40 Zentimeter Beinfreiheit über den Polstern. Gegen ein Verkeilen bei Lage nach Backbord sollen Leesegel nachgerüstet werden
Stylische Armaturen unterstützen das Studio-artige Design
Rumpffenster bringen Licht ins Boot und ermöglichen einen schnellen Kontrollblick von der Koje aus
Die ausgeprägten Knicke auch im Bugbereich schaffen viel Volumen unter Deck, wovon die Vorschiffskoje mit komfortablen Maßen profitiert. Die Bente hat keine Innenschalen oder Deckenverkleidungen, die blanken GFK-Flächen sind aber sehr gut gefinished
Alle Einbauten bestehen zur Gewichtsreduktion aus Sandwich-GFK uund sind fest einlaminiert
Das Schaltpaneel mit BUS-System ist eine Bente-Eigenentwicklung, es kann aber auch die Ware jedes anderen Herstellers geordert werden
Die Gegenplatten der Kielbolzen waren beim Prototypen scharfkantig und nicht eingeklebt. Hier soll nachgebessert werden. Wie auch bei einigen anderen Unsauberkeiten im Finish der Einbauten, die der hektischen Fertigstellung für die Hamburg Boat Show geschuldet waren
Die Maschine unter dem Gecko-Sitz war nur schlecht zugänglich. Auch hier soll es in künftigen Versionen Zugänge von allen Seiten geben
Innen- und Außenlayout der Bente 39 in der Version Ocean Challenger mit Squarehead-Großsegel

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