Das besondere BootEine Dschunke für Meck-Pomm

Fridtjof Gunkel

 · 21.03.2021

Das besondere Boot: Eine Dschunke für Meck-PommFoto: YACHT/C. Irrgang

Ein Bootsbauer-Paar aus Peenemünde hat eine chinesische Dschunke als Fahrtenboot gebaut – mit Teilen vom NVA-Schrottplatz

Das eigentümliche Gefährt entstand nach einem Modell aus dem Rostocker Schifffahrtsmuseum, ohne präzise Bauanleitungen ein mutiges Unterfangen. Immerhin ist die Dschunke "Fu" knapp 17 Meter lang und 35 Tonnen schwer und somit ein durchaus veritables Gefährt, das viel Geld vernichtet hätte, würde es nicht funktionieren. Das vermutlich außergewöhnlichste Boot der Region entstand aus heimischen und importierten Hölzern in traditioneller Bauweise. Geradezu absonderlich die Ausstattung: Die Bootsbauer nutzten Teile, die auf einem maritimen Schrottplatz in Peenemünde neuer Verwendung harrten und aus alten Beständen der Nationalen Volksarmee stammten sowie aus Hinterlassenschaften nach dem russischen Abzug. Als Fallwinde beispielsweise kommt eine motorgetriebene Rückewinde aus dem Forstbedarf zum Einsatz, mit der unter lautem Getöse die typischen durchgelatteten Dschunkensegel gesetzt werden.

Lesen Sie vom Bordbesuch auf der Dschunke "FU" in der aktuellen Ausgabe der YACHT, die ab dem 24. März am Kiosk zu haben ist, aber auch auf diesen Wegen einfach direkt bestellt werden kann.

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