NavigationDie beste Taktik fürs Segeln bei Nebel

Mathias Müller

 · 28.09.2008

Schlechte Sicht ist eine große navigatorische und seemännische Herausforderung.

Nebel ist auch in Zeiten moderner technischer Hilfsmittel wie GPS oder AIS-Transponder ein Problem für Segler. Denn GPS schützt zwar vor Land, nicht aber vor entgegenkommenden Fahrzeugen, und AIS wird oft nicht allumfassend programmiert.

Eins steht fest, der sicherste Weg, Nebel in Küstengebieten unbeschadet zu überstehen, ist, im Hafen zu bleiben. Oft aber drückt der Zeitplan, oder aber man kommt von See und kann sich den Ankunftszeitpunkt nicht aussuchen. Was dann?

GPS sollte den Segler vor nicht gewolltem Landfall schützen. Ebenso sollte eine Orientierung auch im dicksten Nebel noch möglich sein. In engen Durchfahrten kann jedoch schon eine Toleranz von wenigen Metern für Schaden sorgen. Was dann?

Langsame Fahrt voraus ist sicher das Mittel der Wahl, wenn man sich durch Nebel kämpft. In Tidengewässern, wenn Yachten mitunter vom Strom geschoben werden, aber wegen der Erhaltung der Steuerfähigkeit eine gewisse Geschwindigkeit durchs Wasser benötigen, kann die Fahrt jedoch nicht immer weiter gedrosselt werden. Was dann?

Taktiken zum Verhalten im Nebel, dazu Tipps und Tricks für die beste Ausrüstung, die Skipper und Yacht bei schwerer Sicht helfen, finden Sie in der neuen YACHT, Heft 21/2008, ab Mittwoch am Kiosk.

Meistgelesene Artikel