Segeltörn
Über die Nordsee und Helgoland nach Nordfriesland

Kleine Inseln, Wattfahrwasser, Priele und Sandbänke kennzeichnen das Revier der Nordfriesischen Inseln ebenso wie anspruchsvolle Navigation. Ein Törnbericht

  • Kristina Müller
 • Publiziert am 20.04.2021
Boote liegen im Hafen von Hallig Hooge. Bei Niedrigwasser fällt er wie fast alle Häfen im Revier trocken Boote liegen im Hafen von Hallig Hooge. Bei Niedrigwasser fällt er wie fast alle Häfen im Revier trocken Boote liegen im Hafen von Hallig Hooge. Bei Niedrigwasser fällt er wie fast alle Häfen im Revier trocken

Kristina Müller Boote liegen im Hafen von Hallig Hooge. Bei Niedrigwasser fällt er wie fast alle Häfen im Revier trocken

Das Nordfriesische Wattenmeer gilt als extrem anspruchsvolles Revier. Doch im Corona-Sommer 2020 lockten die Inseln und Priele an der schleswig-holsteinischen Westküste unsere Crew, um herauszufinden, ob das Segeln dort nicht auch einfach nur schön sein kann. Mit einem Abstecher über Neuwerk führte der zehntägige Törn von Bremerhaven aus über Neuwerk bei Cuxhaven dorthin.

Inseln und Halligen

Nur die großen Inseln wie Sylt, Föhr und Amrum lassen sich tatsächlich auch sicher mit Kielyachten anlaufen, da es nur dort richtige Yachthäfen gibt. Und selbst in denen müssen stets Gezeiten und Wassertiefe beachtet werden. Die Halligen im Revier, wie Langeness, Gröde-Apelland und Hooge, sind eigentlich nur etwas für kleine und vor allem flachgehende Boote. Allein Hallig Hooge hat einen Steg für Yachten.

Im Land der Gezeiten

Dennoch lohnt sich ein Besuch vor allem für Crews, die mit Booten unterwegs sind, die wenig Tiefgang haben und vielleicht sogar trockenfallen können. Zahlreiche Wattfahrwasser schlängeln sich durch das Revier, sodass zwischen den Inseln und Sandbänken geschützt auf flachem Wasser navigiert werden kann. Bei ruhigem Wetter lassen sich auch Plätze zum Ankern und Trockenfallen finden.

Nationalpark Wattenmeer

Beachtet werden müssen dabei stets die Regeln des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Das Wattenmeer zwischen der Elbe im Süden und Sylt im Norden bildet auf über 4000 Quadratkilometern den Nationalpark. Nicht überall darf man ankern oder trockenfallen. Die Gebiete sind aber in der Seekarte ausgewiesen.

Helgoländer Flair

Wer Nordfriesland ansteuert, kann dies von der Elbe aus oder über die Eider in einer Tagesetappe machen. Gerade von Westen kommend bietet sich jedoch ein Stopp auf Helgoland an, der Hochsee-Insel mitten in der Deutschen Bucht mit ihrem ganz eigenen rauen Charme.

Die Reisereportage können Sie über den Link unten herunterladen.


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Themen: GezeitenHelgolandNationalparkNordfrieslandNordseeWattenmeer

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