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Toskanische Inselwelt

Elba: Die Insel der Zeitreisenden

  • Heide Fuhljahn
 • Publiziert am 19.12.2006

YACHT/H.Fuhljahn Die Anfahrt nach Marciana Marina ist unkompliziert

Elba, der Klassiker im Mittelmeer. Mehrere Häfen wurden erweitert. Doch die Insel hat ihren Charme behalten. Globalisierung? Hier nicht. Wo Segler unbedingt hinfahren sollten: Der Törnbericht aus einer besonderen Welt.

Eine sanfte Brise um 3 Beaufort, der Blick vom Wasser auf dunkelgrüne Hügel über pastellfarbenen Häuschen: Elba ist das wahr gewordene Klischee von La dolce Vita.

Dank der ausgebauten Häfen sind die Törns heute angenehmer und können flexibler gestaltet werden. In den Städten gibt es zwar Touristen, aber keine Bettenburgen. Die Insel hat es geschaftt, sich ihre Individualität zu bewahren. Die Einheimischen sind freundlich, Parmesan und Tomaten günstig, und die örtliche Polizei ist für eine Überraschung gut. Elba ist für Familien ideal, ebenso für Einsteiger. Das Revier ist schwachwindig, ohne kniffelige Navigation und hat genügend Häfen und wunderschöne Ankerbuchten, die mit kurzen Schlägen erreichbar sind. Für sportliche Segler bietet Korsika die richtige Ergänzung.

YACHT/H.Fuhljahn Auch Rio Marina bekommt neue Schwimmstege

Ein Highlight ist die nordwestlich von Elba gelegene Vulkaninsel Capraia, nur ein Fünftel so groß wie Sylt — ein beliebtes Etappenziel auf dem Weg nach Korsika. Früher konnte man dort nur ankern, heute gibt es Stege, Wasser und Strom. Die bunten Häuser, gelbblühende Kakteen und eine atemberaubende Aussicht auf die Bucht des Hafens sind nur eine kleine Auswahl von Gründen, warum sich ein Besuch lohnt.

Auf Elba haben Marciana Marina, Porto Azzurro und Rio Marina ihre Häfen ausgebaut. Alle Eindrücke, Erlebnisse und viele nützliche Tipps von der Reise im aktuellen Heft.


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Themen: CapraiaElbaInselMittelmeer

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