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Törn auf Einsteins Spuren

Mit der Wanderjolle durchs Havelland

  • Pascal Schürmann
 • Publiziert am 09.09.2005

YACHT

Unmittelbar vor den Toren Berlins bilden Flüsse, Seen und Kanäle ein tolles Revier für Binnensegler. Kleine Orte, reichlich Natur und nicht minder viel Kultur bescheren der Crew jede Menge Abwechslung.

So mancher Ortsfremde wird sich skeptisch fragen, ob ein Segeltörn auf einem Flusslauf wie der Havel überhaupt lohnt. All jenen sei gesagt: und ob! Von Brandenburg aus führt die Reise über knapp 50 Kilometer gen Potsdam und weiter bis nach Berlin. Der Wasserweg weitet sich unterwegs immer wieder, sodass das Segelvergnügen garantiert nicht zu kurz kommt.

Die zahlreichen und untereinander verbundenen Gewässer im Südwesten der Bundeshauptstadt wusste schon Albert Einstein zu schätzen. Mit seinem Jollenkreuzer, dem „Tümmler“, war er einst auf dem Schwielowsee des Öfteren unterwegs. Derzeit wird in der Region das Einstein-Jahr gefeiert. Anlass ist der 50. Todestag des berühmten Wissenschaftlers sowie der 100. Geburtstag der Relativitätstheorie.

Das aber ist längst nicht alles, was insbesondere geschichtsinteressierte Menschen lockt. Allein Potsdam strotzt nur so vor Palästen, Schlössern und Parkanlagen. Viele davon sind auch für Segler gut zu erreichen. Nicht wenige historische Bauwerke stehen sogar unmittelbar an den Ufern der Flüsse und Seen. Von der Wasserseite sind sie oft noch schöner anzusehen als von Land.

Wer neugierig auf das Revier ist, hat die Möglichkeit, vor Ort Segelboote tageweise oder auch für längere Törns zu mieten. Infos dazu sowie eine ausführliche Beschreibung des Reviers sind nachzulesen in der neuen YACHT (Heft 19/05, ab sofort im Zeitschriftenhandel erhältlich).


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Themen: Brandenburger HavelReise

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