Chartermarkt

Sun Charter geht zurück in die Türkei

Lange lag das Ägäis-Revier am Boden, jetzt schauen die ersten Flottenbetreiber optimistischer in die Zukunft und eröffnen wieder neue Stützpunkte

Andreas Fritsch am 19.11.2018
Reise Türkei Golf Gökova 2013 AFr_foto
YACHT/A.Fritsch

Tolle Buchten, umgeben von dichtem Grün, dafür ist das Revier Türkei bekannt

Nach den massiven Rückgängen des Geschäfts in der Türkei in den letzten Jahren, die zu Firmenschließungen und der Auflösung einer ganzen Reihe von Stützpunkten größerer Charterfirmen führten, deutet sich eine Trendwende an. "Unsere Kunden fragen seit drei, vier Monaten verstärkt nach Charter in der Türkei. Darum haben wir uns entschlossen, zur Saison 2019 wieder einen Stützpunkt zu eröffnen", sagt Marc Rosendahl, Geschäfts­füh­rer der deutschen Charterfirma Sun Char­ter, die insgesamt acht Basen im Mittelmeer betreibt. 

Die Deutschen hatten ihren Stützpunkt im Zuge der Krise nach dem Putsch 2016/17 schließen müssen, jetzt werden sie im Frühjahr in Fethiye in der Marina Ece Saray wieder eine Basis eröffnen. Dort wird eine Flotte von bis zu zwölf Yachten stationiert, darunter vier neue Kats von Lagoon zwischen 42 bis 52 Fuß. Dazu kommen Jeanneaus, Dufours und Beneteaus von 34 bis 50 Fuß Länge. Sun Charter entschied sich für Fethiye als neuen Stützpunkt, da die Kunden im Vergleich zu Marmaris die kürzere Flug­anbindung schätzen. Gebucht werden kann die Flotte über gängige Agenturen oder direkt über Sun Charter.

Die Türkei scheint bei Kunden nicht zuletzt deshalb wieder beliebter, da der Wechselkurs der Lira durch massive Verluste 2018 für europäische Kunden sehr günstig ist.

Andreas Fritsch am 19.11.2018

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