Türkei
Strittige Visums-Regel entschärft

Deutsche Eigner mit Liegeplatz in der Türkei können ihr Boot nun doch länger als 90 Tage am Stück nutzen, das Verfahren wurde erleichtert

  • Andreas Fritsch
 • Publiziert am 29.05.2012

A. Fritsch

Der Streit um eine Visumspflicht für Eigner, die ihr Boot länger als 90 Tage nutzen wollen, scheint beigelegt. Der begrenzte Aufenthalt („Ikamet“) wird nach Antrag auf die Länge des Transitlogs ausgedehnt. Auf Initiative der Kreuzerabteilung soll die Koppelung an das ein Jahr gültige Transitlog als sinnvoller Kompromiss gelungen sein. Damit können nun auch Eigner ohne einen festen Liegeplatzvertrag weiter länger als drei Monate am Stück in der Türkei segeln.

Dennoch muss das Ganze vom Eigner rechtzeitig beantragt werden, und es fallen auch einige Kosten an. So müssen Betroffene mit dem gültigen Transitlog für das Schiff, vier Passfotos und dem ausgefüllten Antrag zur örtlichen Passpolizei. Mit rund 250 Euro Gebühren ist das Prozedere obendrein nicht ganz billig. Die Bearbeitungszeit soll zwei rund Wochen betragen.

Mehr zum Ablauf auf der Webseite des YACHT-Türkei-Korrespondenten Udo Hinnerkopf.


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Themen: IkametTürkeiVisum

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