Nord- und Ostsee
NOK zum Saisonstart wieder gebührenpflichtig

Mit dem Osterwochenende steht die erste größere Welle der Überführungen an. Nach zwei Jahren Corona-Gebühren-Aus muss die Passage nun wieder bezahlt werden

  • Andreas Fritsch
 • Publiziert am 14.04.2022
Schiffe in der Schleuse von Holtenau Schiffe in der Schleuse von Holtenau Schiffe in der Schleuse von Holtenau

YACHT/A. Lindlahr Schiffe in der Schleuse von Holtenau

Ostertage sind für viele Crews zugleich Überführungstage: Das lange Wochenende ist für manche Skipper die willkommene Gelegenheit, ohne Urlaubstage die eigene Yacht an den Liegeplatz vor allem in der Ostsee zu bringen. Dabei haben sich wohl viele daran gewöhnt, dass die Passage in den letzten beiden Jahren gratis war. Die Kanal-Verwaltung hatte, um die Kontakte für eine mögliche Ansteckung zu reduzieren, die Gebühren erlassen - übrigens auch für die Berufsschiffe.

Zwischenzeitlich wurde sogar dikutiert, die Gebühren für Sportboote ganz abzuschaffen, aber offensichtlich haben sich die Behörden nun doch anders entschieden. Ab diesem Jahr muss der Obolus wieder von allen Sportschiffern entrichtet werden. Das geschieht am besten auf der Kieler Seite an dem Bezahlautomaten am Wartesteg. Für Crews, die in der anderen Richtung durch den Kanal wollen, gilt zurzeit, dass Stand letztes Wochenende der Automat außen auf der Fördeseite defekt ist. Auf der Brunsbütteler Seite kann die Gebühr direkt nach der Passage von der Elbe in den Kanal am Hafen auf der Backbordseite beim Hafenmeister bezahlt werden, falls die Crew dort übernachtet. Wird direkt weitergefahren, kann man auch beim Automaten in Kiel vor dem Ausschleusen zahlen.

YACHT/Klaus Andrews Der Warte-Schwimmsteg mit Bezahlautomat in Holtenau

Yachten bis 10 Meter Länge zahlen 12 Euro, bis 12 Meter 18 Euro, bis 16 Meter 35 Euro, bis 20 Meter 41 Euro. Nach wie vor muss man in Holtenau mit längeren Wartezeiten als in Brunsbüttel rechnen, da hier nur zwei Kammern zur Verfügung stehen. Ein, zwei Stunden kann es schon mal dauern, wenn auch viele Berufsschiffe auf die Schleusung warten. Das sollte man für die Passage im Hellen also einplanen.


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