Asien

Neues Charter-Ziel in Thailand

Nachdem es lange Jahre keine Flotten im Osten bei Koh Chang gab, bietet eine junge Firma nun eine Flotte im Grenzgebiet zu Kambodscha an

Andreas Fritsch am 07.09.2016
Koh Chang

Yacht ankernd vor einem Tempel auf Koh Kuts Ostküste

Koh Chang liegt abseits der Charter-Trampelpfade wie Phuket oder Ko Samui und ist auch optisch etwas anders, als es viele Segler beim Stichwort Thailand im Kopf haben. Statt der felsigen, steil aufragenden Inseln mit allgegenwärtigen Longtail-Booten, die aus den James-Bond-Filmen berühmt sind, ist die Region um Koh Chang weniger bergig. Dazwischen liegt aber ein typisch thailändisches Tropenrevier mit Riffen, von dichtem Dschungel überwachsenen Inseln, Pfahldörfern, aber auch einigen touristischen Hotspots wie White Sand Beach. 

Island Spirit

Kat vom Typ Island Spirit aus Thailand

Die Infrastruktur für Segler ist dünn, meist ankert man in Buchten und setzt mit dem Dingi zu den Stränden über, an denen fast immer Hotel-Resorts liegen. Die entpuppen sich aber als voll nutzbar für Crews, man kann an den Bars etwas trinken, in den Restaurants essen gehen, durch die hübschen Anlagen schlendern – Segler werden nie abgewiesen. Exotisch wird es, wenn man Landausflüge in den Dschungel macht, wie auf Koh Kut und Koh Mak sich buddhistische Tempel und Klöster anschaut oder einen der Flussläufe der Inseln hinauf in die Mangroven-Urwälder motort.

Seit kurzem bietet die auf Koh Chang ansässige Segelschule Gulf Charter nun auch Bareboat-Yachten an. Damit wird eine Lücke geschlossen, die Sunsail vor einigen Jahren hinterließ, als die Basis auf Koh Chang aufgab. Die Briten hatten einen Teil der Phuket-Flotte nach der Saison dort nach Koh Chang verlegt, was sich langfristig als zu aufwändig entpuppte.

Gulf Charter hat eine kleine, gemischte Flotte von Sun Odyssey 36, Cyclades 43, Beneteau 54 und einigen Kats im Angebot, darunter die in Europa noch weitgehend unbekannten Typen der Werft Island Spirit, die seit einigen Jahren in Thailand Schiffe produziert. Ein logischer Schritt, da Charterfirmen seit Jahrzehnten unter den hohen Steuern leiden, die auf importierte Charteryachten erhoben werden. 

Buchung sind seit kurzem über die Hamburger Agentur Scansail möglich, die Gulf Charter nun in ihr Programm aufgenommen hat.  

Andreas Fritsch am 07.09.2016

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