Griechenland
Kanal von Korinth gesperrt nach Erdrutsch

Nach massiven Regenfällen brach ein großes Stück der steilen Seitenwand ab. Für Eigner bedeutet das einen großen Umweg um den Peloponnes

  • Andreas Fritsch
 • Publiziert am 08.03.2018
Kanal von Korinth gesperrt nach Erdrutsch Kanal von Korinth gesperrt nach Erdrutsch Kanal von Korinth gesperrt nach Erdrutsch

privat Kanal von Korinth gesperrt nach Erdrutsch

Der extrem schmale und spektakulär von senkrechten Felswänden eingefasste Kanal an der Nordseite der Peloponnes-Halbinsel erspart Eignern, die vom Ionischen Meer in die Ägäis wollen, den Weg ums Kap Maleas. Das ist gerade im Frühjahr und Herbst für seine heftigen Stürme berüchtigt. Zudem wird die Strecke vom Ionischen Meer bis nach Athen rund 160 Seemeilen kürzer, wenn man die etwa 6,5 Kilometer lange Kanalstrecke nimmt.

Die Passage ist spektakulär und sehr beliebt, da der Kanal tief in den Fels getrieben wurde und nachts sehr schön beleuchtet wird. Ein Drohnenvideo von den Bauarbeiten zeigt den Umfang des Erdrutsch.

Nun ist er erst einmal komplett gesperrt, bis die Baggerarbeiten, die schon begonnen haben, fertiggestellt sind. Auf der Webseite des Kanals  können sich Crews informieren, ob die Sperrung noch besteht.


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Themen: ErdrutschGriechenlandKanalKorinthSperrung

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