News
Jenseits von Afrika

Madagaskar ist die zurzeit wohl exotischste Charter-Destination auf dem Markt. Was erwartet abenteuerlustige Segler auf der Insel östlich des Schwarzen Kontinents?

  • Andreas Fritsch
 • Publiziert am 25.06.2008

M. Amme Madagaskars Küsten: Segler haben hier Seltenheitswert

Für Segler, die vom Blauwasser-Törn in Gewässer träumen, die noch nicht vom Tourismus verfremdet sind, die noch eine Vorstellung vermitteln, wie schön, aber auch hart das Leben vor 100 Jahren war, für die ist Madagaskar ein neues Traumziel.

Wunderschöne Inseln mit einsamen Stränden und teils dichter Tropenvegetation. Mangrovenlagunen vor einfachen Hüttendörfern. Schwarze, die seit Generationen mit einfachen Ausleger-Kanus zum Fischen aufs Meer segeln. Beim Schnorcheln eine überwältigende Welt aus Fischen und Getier, das in allen Farben leuchtet. Freundliche Einheimische, denen der aufdringliche Geschäftssinn mancher Karibik-Bewohner völlig fremd ist.

M. Amme

Die ersten Segler, die aus dem ungewöhnlichen Revier zurück sind, geraten bei ihren Schilderungen schnell ins Schwärmen. Madagaskar verspricht, die Ur-Sehnsüchte vieler Segler nach dem ultimativen, unberührten Revier zu erfüllen.

Doch natürlich hat so viel Exotik auch ihren Preis: Dass viele der Einheimischen dort in ärmlichen Verhältnissen leben, entgeht dem Besucher nicht. Und das, was manche verwöhnte Charterkunden für die ideale Infrastruktur halten, gibt es selbstverständlich noch nicht. Schließlich ist erst seit Anfang dieses Jahres im Revier eine erste Charterstation entstanden. Darüber hinaus wartet die Insel mit mancher navigatorischer Anforderung auf, die einigen Skippern fremd sein dürften.

Der Bericht über den ersten Törn deutscher Journalisten in dem Revier gibt es in der neuen YACHT Nr. 14, jetzt am Kiosk.


Lesen Sie die YACHT. Einfach digital in der YACHT-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag

Themen: MadgaskarReise

Anzeige