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Im besten Alter

Mit gaffelgeriggten Schiffen durchs nordfriesische Wattenmeer

  • Pascal Schürmann
 • Publiziert am 03.10.2006

YACHT

Es ist ein Flottillen-Törn der besonderen Art. Die teilnehmenden Schiffe sind mindestens so herrlich eigenwillig wie ihre Eigner. Der Kurs führt von Pellworm nach Sylt. Trockenfallen, Klönschnack und auch ein bisschen Kulturprogramm inklusive.

Es sind die "Freunde des Gaffelriggs", die da gemeinsam die Segel setzen. Ihre Boote, vom Jollenkreuzer über den Ewer bis hin zur Lemsteraak bringen es zusammen auf stolze 1000 Jahre Segelgeschichte. Liegen sie dicht an dicht in den kleinen Inselhäfen, fühlt man sich zurückversetzt in alte Zeiten. Als noch Lasten- und Arbeitskähne statt moderner Sportboote das Bild bestimmten.

Nun sollte man meinen, die Menschen, die solch eher schwerfällige Schiffe segeln, sie liebevoll instand halten, seien selber etwas altbacken in ihrem Tun und ihren Ansichten. Das ist auch so. Und doch auch wieder überhaupt nicht. Viele sind ausgeprägte Individualisten, sicher. Der eine oder andere vielleicht ein wenig verschroben. Im Grunde aber ist es eine zutiefst herzliche Gemeinschaft, die sich da zusammengefunden hat.

YACHT-Autor und Fotograf Jan Jepsen ist mit ihnen auf Törn gegangen. Er hat sich ihre Geschichten erzählen lassen. Er hat mit ins schwere Segeltuch gegriffen, das grobe Tauwerk gepackt, den Geruch, den das alte Holz verströmt, aufgesogen. Seine Bilder und Texte vermitteln eindrucksvoll die herbe Harmonie der Szene.

Zu sehen und zu lesen in der neuen YACHT (Heft 21/06, ab Mittwoch im Zeitschriftenhandel).


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Themen: Freunde des GaffelriggsNordfrieslandWattenmeer

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