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Herbsttörn in der Ostägäis

Segeln im Grenzbereich: vom türkischen Cesme zu den griechischen Inseln Chios und Lesbos

Pascal Schürmann am 13.11.2006

In das Revier im nördlichen Teil der türkischen Westküste verirren sich bislang nur wenige Segler. Die Zahl der Charterstationen und -schiffe ist verglichen mit dem Angebot weiter südlich eher gering. Und die Crews, die tatsächlich in Cesme ihren Ferientörn beginnen, richten in der Regel den Bug gen Süden und lassen die vorgelagerten Kykladeninseln unbeachtet an Steuerbord liegen. Dabei lohnt der Abstecher ins Nachbarland.

Zwar gilt es nach wie vor beim Grenzübertritt per Segelyacht einige brüokratische Hürden zu umschiffen. Doch abseits aller langwierigen formal korrekten Vorgehensweise haben sich Charterbasenbetreiber und Hafenbehörden vielerorts längst auf praktischere Ein- und Ausklarierungs-Prozedere geeinigt. Daher vor dem Trip ins Nachbarland unbedingt den Vercharterer um Rat fragen.

Weht erst einmal die griechische Flagge unter der Saling, steht der Crew die Inselwelt vor der türkischen Küste offen. Chios kommt eher karg und äußerst ruhig daher, auf Lesobs ist es zumindest stellenweise etwas lebhafter, auf jeden Fall aber grüner.

Die Distanzen zwischen den Ankerplätzen sind gering, die Versorgung in den Häfen ist gut. Und vor allem in den kleineren Archipelen zwischen den beiden Hauptinseln finden sich immer wieder zahlreiche einsame Plätze, wo Erholungssuchende ungestört sind. Einzig der im Sommer beständig wehende Meltemi kann ab und an die Crew aus ihrem selbstgewählten Paradies vertreiben.

YACHT-Autor Jan Jepsen hat sich in dem Revier umgeschaut. Seine Bilder und Eindrücke sind zu sehen und nachzulesen in der neuen YACHT (Heft 24/06, ab Mittwoch am Kiosk).

Pascal Schürmann am 13.11.2006

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