News

Griechen kippen Einreisesteuer

Gebühr erwies sich als nicht vereinbar mit EU-Recht

Andreas Fritsch am 03.12.2003

Über ein Jahr hat es gedauert, doch jetzt beugt sich die griechische Regierung dem Druck der übrigen EU-Mitgliedsländer. Per öffentlicher Bekanntmachung ist die bislang erhobene "Verkehrsgebühr" für einreisende Yachten von knapp 6 Euro pro Meter Bootslänge abgeschafft worden.

Die vor etwa drei Jahren eingeführte Steuer hatte jahrelang Segler erbost und nach Protesten bei der EU sogar den Europäischen Gerichtshof auf den Plan gerufen. Der leitete nach einer Rüge ein Vertragsverletzungsverfahren wegen eines unzulässigen Handelshemmnisses gegen die griechische Regierung ein. Mit der Rücknahme des Gesetzes beugen die Griechen einer als relativ wahrscheinlich geltenden Verurteilung und damit drohenden Strafe vor.

Damit müssen Eigner, die EU-Bürger sind und in griechische Gewässer segeln, nur noch das "Private Pleasure Yacht Maritime Traffic Document" erwerben, das etwa 30 Euro kostet.

Was mit den bisher eingezogenen Steuern geschieht, ist noch unklar. Einige Wassersportler hatten offiziell Beschwerde eingelegt und müssten die zu Unrecht erhobenen Gelder eigentlich zurückbekommen.

Andreas Fritsch am 03.12.2003

Das könnte Sie auch interessieren


Fotostrecken

    ANZEIGE

    Das könnte Sie auch interessieren

Neueste Downloads

Yachttests


Reise-Reportagen


Ausrüstung


Gebrauchtboottests


Neue Videos


Aktuelle Artikel bei YACHT online