Dänemark

Flakfortet wieder geöffnet

Ein Proteststurm unter Seglern hat die Museums-Verwaltung Dänemarks veranlasst, die Auflagen für dieses Jahr zu lockern. Die langfristige Zukunft ist ungewiss

Andreas Fritsch am 16.05.2018
Flakfortet Hafeninsel Kopenhagen 2018 PR_ejendommen_0
flakfortet.com

Die Festungsinsel im Öresund

Die alte Festungsinsel direkt vor Kopenhagen ist ein zwar sehr isolierter, aber auch beliebter und besonderer Stopp für Segler. Die Anlage diente einst zum Schutz vor schwedischen Invasoren und liegt zwischen den beiden Ländern im Öresund. Die Betreiber hatten das unter Denkmalschutz stehende Fort durch einen Hafen mit Sanitäranlagen sowie einem Restaurant mit Veranstaltungssaal in den letzten Jahren genutzt und beträchtliche Summen in den Erhalt der Anlage investiert, die bei der Übernahme stark verfallen war.

Doch offensichtlich geschahen die Arbeiten nicht unbedingt so, wie es sich die Museumsverwaltung Slots- og Kulturstyrelsen gewünscht hat, denn gemäß einem neuen Gesetz zum Erhalt von Baudenkmälern untersagten die Beamten vor wenigen Wochen den Betrieb des Hafens. Daraufhin erhob sich in den sozialen Medien unter Seglern ein Sturm der Entrüstung, der offensichtlich jetzt zu einer Einigung führte. Wie die Betreiber mitteilen, kann Flakfortet ab sofort wieder angelaufen werden, der Rückbau der Sanitäranlagen wurde aufgeschoben. Allerdings ist der langfristige Erhalt noch nicht gesichert, für die Zukunft gebe es noch "große Herausforderungen", so die Betreiber.

Andreas Fritsch am 16.05.2018

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