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Enfant terrible

Korsikas wilder Westen

  • Pascal Schürmann
 • Publiziert am 20.10.2004

Die französische Mittelmeerinsel ist eines der schönsten, aber auch der unberechenbarsten Reviere für Segler. YACHT-Autor Jan Jepsen ging zwischen Calvi und Bonifacio auf Törn.

An Land eine zerklüftete Felslandschaft. Imposant steigen braunweiße Kalksteinwände nahezu senkrecht aus dem Wasser. In der Höhe thronen alte Festungen - Bollwerke, die in der Vergangenheit Feinde abwehren sollten.

Heute ist die Insel im Sommer längst von Touristen erobert. Wer sich jedoch mit dem Schiff aufmacht, Land und Leute zu entdecken, stößt oftmals noch auf das ursprüngliche Korsika. Zwar sind vor allem an der Westküste sichere Ankerplätze rar. Zeigt sich das Wetter jedoch von seiner ruhigen Seite, finden sich mitunter sogar Buchten, die einen Vergleich mit tropischen Paradiesen nicht zu scheuen brauchen.

Anspruchsvoll wird der Törn immer dann, wenn es mit Macht aus West weht. Dann wird die Insel zum Wellenbrecher. Vor allem in der Straße von Bonifacio fegt der Wind kräftig durch, wenn er sich zwischen Korsika und Sardinien hindurchzwängt. In solchen Augenblicken ist gute Seemannschaft gefragt, sollte die Crew erprobt sein.

Ein ausgesprochenes Einsteigerrevier ist Korsika also nicht. Wer jedoch mit erfahrenem Skipper unterwegs ist, für den bietet der Reisebericht zahlreiche Tipps, auch für den Landgang. Nachzulesen in der neuen YACHT (Heft 22/04, ab Mittwoch im Zeitschriftenhandel).

Mehr Infos zur neuen YACHT gibt es hier.


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Themen: KorsikaReise

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