Revier

Die Biskaya

Im Winterhalbjahr sturmumtost, im Sommer ein fast schon liebliches Revier: die Westküste Frankreichs und Nordküste Spaniens

Pascal Schürmann am 02.03.2010

Auf Urlaubstörn in die Biskaya – für viele Segler hierzulande ein geradezu abwegiger Gedanke. Das Seegebiet im Dreieck Brest–Biarritz–La Coruña gilt gemeinhin als eines der härtesten der Welt. Doch das ist nur die halbe Wahrheit.

Es stimmt, vor allem die Bretagne und die Küste der Vendée werden immer wieder von heftigen Stürmen heimgesucht. Gerade eben erst richtete Orkantief Xynthia schwerste Schäden an. Hinzu kommen stellenweise enorme Tidenhübe, verbunden mit starken Gezeitenströmen, die zum eher üblen Ruf der Biskaya beitragen.

Vergessen wird allerdings oft, dass das Revier hauptsächlich im Winterhalbjahr mit Unwettern und Katastrophen von sich reden macht. Ein Segelsommer an den Küsten Westfrankreichs und Nordspaniens sieht hingegen ganz anders aus. Während es im Norden auch während der Saison noch rau zugehen kann, wird es mit jeder Meile gen Süden ruhiger, entspannter, erholsamer.

Der langjährige Revierkenner und Charterskipper Wilfried Krusekopf charakterisiert in der neuen Ausgabe der YACHT (Heft 6/2010, ab Mittwoch am Kiosk) die unterschiedlichen Küstenabschnitte von der Bretagne bis nach Galizien, beschreibt ihre Eigenheiten, Vorzüge und Nachteile. Darüber hinaus hat er detaillierte Hafeninformationen zusammengetragen, und er erklärt, was es mit Wind und Wetter sowie den Gezeiten in der Biskaya wirklich auf sich hat.

Pascal Schürmann am 02.03.2010

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