Ostsee

Dänemark: Freifahrtschein für Schleswig-Holsteiner

Fast täglich ändern sich die Regeln für den nördlichen Nachbarn, jetzt fallen alle Auflagen – aber nur für Segler mit Meldeadresse im nördlichen Bundesland!

Andreas Fritsch am 11.06.2020
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Yacht / A. Fritsch

Das Theater, das dänische Behörden seit gut zwei Wochen um die Öffnung ihrer Grenzen veranstalten, geht in einen neuen Akt: Gestern sagte der dänische Justizminister Nick Hekkerup gegenüber der Presse, dass ab Montag alle Deutschen mit Wohnsitz in Schleswig-Holstein ohne den sonst geforderten Nachweis einer mindestens sechstägigen Buchung ins Land einreisen dürfen. 

»Südjütland und Schleswig-Holstein sind eng miteinander verbunden. Dänen und Deutsche sind es gewohnt, sich täglich frei über die Grenze zu bewegen. Daher ist es erfreulich, dass wir jetzt zu einem normaleren Grenzgebiet zurückkehren können, in dem die Menschen im Grenzland wieder frei reisen können", wird der Politiker in der dänischen Presse zitiert.

Man darf wohl aber zu Recht fragen, warum die Schleswig-Holsteiner so eine Extrawurst gebraten bekommen, die Mecklenburg-Vorpommer, immerhin auch direkte Nachbarn und seit Wochen mit den niedrigsten Corona-Zahlen Deutschlands gesegnet, nicht. Vielleicht folgt ja in Kürze der nächste Akt des Theaterstücks, und auch die östlichen Nachbarn bekommen einen Freifahrtschein.

Eigner und Chartergäste, die nicht aus Schleswig-Holstein stammen, müssen aber wohl weiter bei Grenzübertritt schriftlich nachweisen, dass sie sechs Nächte in dänischen Häfen gebucht haben. Wie das am einfachsten geht, lesen Sie hier.

Andreas Fritsch am 11.06.2020

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