Abenteuer
Auf alten Planken gen Schottland

Mit einem Spitzgatter von 1912 auf Törn zu den Shetlands, Orkneys und Hebriden

  • Pascal Schürmann
 • Publiziert am 03.03.2009

Y. Habermann-Schade "Aage" auf Törn

Die Inseln nördlich von Schottland sind rau und unwirtlich. Und auch ein bisschen sagenumwoben. Uralte Steinkreise, nebelverhangene Landschaften und vom Sturm freigelegte Ruinen lassen Gänsehaut-Gefühl aufkommen. All dies schreckt ab, übt auf viele Segler aber auch eine ungeheure Anziehungskraft aus.

So erging es zum Beispiel einem jungen Hamburger Paar, das mit einem bald 100 Jahre alten dänischen Spitzgatter, der "Aage", einen Sommer lang rund Britannien segelte. Vom Limfjord aus steuerte man erst die Orkneys an und hangelte sich dann von Inselgruppe zu Inselgruppe weiter westwärts, rund um die schottische Küste. Durch die Irische See und den Englischen Kanal ging es schließlich entlang der deutschen Nordseeküste zurück bis in die Ostsee.

Das derbe Wetter, oft tagelange Stürme und kräftige Gezeitenströme waren die seglerischen Herausforderungen, die es zu meistern galt. Der Umgang mit dem betagten Boot verlangte nach solidem seemannschaftlichem Können. Und das Zutrauen der teilweise zurückhaltenden Menschen auf den Inseln im Norden zu gewinnen war eine weitere Aufgabe, mit der sich die Segler konfrontiert sahen.

Um es vorweg zu nehmen: Unterkriegen haben sie sich nicht lassen, im Gegenteil. Sie entdeckten Regionen voller bizarrer Schönheit, begegneten gastfreundlichen Menschen und ankerten in von der Welt abgeschiedenen Gegenden.

Ihre spannend dokumentierten Erlebnisse sind jetzt nachzulesen in der neuen YACHT (Heft 6/09, ab Mittwoch im Zeitschriftenhandel).


Lesen Sie die YACHT. Einfach digital in der YACHT-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag

Themen: AageHabermann-SchadeNebelNordseeReiseSchottlandSegelreviereSpitzgatterSteinkreise

Anzeige