Spanien
Ankerverbote an der Costa Brava

Die Regionalregierung verbietet das Ankern in einigen Küstenabschnitten. Segler sollen nur an Bojen festmachen – doch die sind oft belegt

  • Andreas Fritsch
 • Publiziert am 19.12.2014

Google Earth Die Region um das Cap Creus

Die spanische Festlandsküste nahe der Grenze zu Frankreich gehört zu den schöneren Küstenabschnitten des Landes, entsprechend beliebt sind die Buchten dort. Doch nun werden die Plätze durch Ankerverbote stark eingeschränkt. Offizielle Begründung dafür ist der Schutz des Meeresgrundes, der durch die vielen Anker stark geschädigt wird.

Wie die Kreuzer-Abteilung des DSV mitteilt, hat die Regierung von Catalunya nun das Liegen um das Cap Creus verboten. Es darf nur noch an den ausgelegten 265 Bojen festgemacht werden, die Zahl der Anker­lieger bisher wird auf rund das Vierfache geschätzt. Schon seit längerem werden entlang der Costa Brava immer mehr Bojenfelder eingerichtet, die häufig von lokalen Seglern dauerhaft gemietet werden und damit Yachten auf der Durchreise nicht mehr zur Ver­fügung stehen. Da besonders der Küstenabschnitt ums stürmische Cap Creus aber das Abwettern in Buchten oft genug nötig macht, müssen Segler ihre Passage nun besonders gründlich anhand der Wettervorhersagen planen, um Schwierigkeiten zu vermeiden.


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Themen: AnkerverbotBojenfelderCosta BravaSpanien

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