Holland
Amsterdam: Baubeginn für Hiswa-Gelände

Die In-Water-Boatshow bekommt ein neues Zuhause. Nördlich des IJ entsteht auf der ehemaligen NDSM-Werft ein maritimes Dienstleistungszentrum

  • Alexander Worms
 • Publiziert am 08.03.2012

Hiswa Rein damit: Fred Redeker, André Vink, Rob Post, Rob Vooren, Farouk Nefzi (v.l.) beim Pfahlsetzen

Der erste Schritt dafür ist die Errichtung eines Wellenbrechers, um den Schwell der dichtbefahrenen Wasserstraße zwischen IJsselmeer und Nordsee, dem IJ, aus dem neuen Hafenbecken fernzuhalten. Im Weiteren sollen dann der Ausbau des Hafens und Neubauten an Land folgen. Symbolisch wurde von den Projektverantwortlichen von Hiswa, der Gemeinde und dem neuen Hafenbetreiber der erste Pfahl von insgesamt 58 Stück in den Boden des Gewässers getrieben. An ihnen soll ein 600 Meter langer Ponton befestigt werden. Er bietet Platz für Aussteller und Besucher der ab diesem Jahr im neuen Hafen stattfindenden Hiswa te Water (4. bis 9. September).

Hiswa Der künftige Wellenbrecher an der NDSM-Werft in Amsterdam in der Animation

Mehr Liegeplätze in Zentrumsnähe

Schon ab Juli sollen Städtetouristen, die auf eigenem Kiel anreisen, den Hafen nutzen können, wenn es im urigen Sixhaven gleich nebenan mal wieder zu voll ist. Ins Zentrum verkehrt ab dem Anleger unmittelbar neben dem Gelände alle fünf Minuten eine kostenlose Fähre, die auf der anderen Seite des IJ hinter dem Hauptbahnhof anlegt. Dort sind Besucher mitten drin in der Stadt.

Hiswa Neues Gelände der Hiswa auf der Karte

Nächste Ausbaustufe: Dienstleistungszentrum

Nicht nur das Headquarter des Wassersportbranchenverbandes Hiswa, sondern auch Unternehmen aus dem maritimen Bereich, sollen sich dort ansiedeln. Hafenmeister, Restaurants, Makler, Rigger und Wassersportgeschäfte will die Hiswa ins Umfeld des Hafens locken. „Das Zentrum soll zu einem Anziehungspunkt für internationale Wassersportler werden", erläutert Andre' Vink, Direktor der Hiswa, seine Visionen. Der Ort ist gut gewählt: Im Umfeld wächst ein lebendiges post-industrielles Umfeld zu einem In-Stadtteil heran. Sowohl für Besucher der Messe als auch für Wassersporttouristen auf eigenem Kiel ist die Entwicklung erfreulich: Der weite Weg nach IJmuiden entfällt, und die Liegeplatzsituation in Amsterdam entschärft sich.

Hiswa So soll sie mal aussehen: Amsterdams neue Marina

www.hiswa.nl


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Themen: AmsterdamDienstleistungszentrumHiswaIJ

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