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1000 Meilen Abschied

Das Ecker-Race ist als Langstrecken-Regatta für Fahrtensegler längst eine Kult-Veranstaltung - trotzdem soll 2007 die letzte gewesen sein.

Andreas Fritsch am 30.11.2007

Yachten beim 11. Ecker-Cup vor Zadar

"Eine echte Härteprobe für eingespielte Crews", "sportlicher Wettbewerb", aber auch "soziales Event" - wer die Teilnehmer des 11. 1000-Meilen Races fragt, was das Rennen für sie besonders macht, bekommt die unterschiedlichsten Antworten.

Doch gemeinsam ist ihnen fast allen: viele der Teilnehmer sind Wiederholungstäter, manche waren bei jedem Rennen der letzten 17 Jahre dabei. Das allein sagt viel über den Stellenwert eines Events aus. Die Meldezahlen tun ein übriges: knapp 100 Schiffe und fast 700 Segler waren beim diesjährigen Rennen von Zadar zum griechischen Stoppover Katakolon und dem Ziel auf Samos dabei.
Auch dieses mal bot es wieder jenen Mix, für den es geradezu legendär ist: erst nervenzerrende Flaute, dann Kuhsturm bis 10 Beaufort, Bruch an Bord samt Aufgaben, und ein immer weiter steigendes sportliches Niveau - auch ohne Spi.
Natürlich gab es auch wieder reichlich jener Rand-Anekdoten, die das Rennen so besonders machen: Ob Blitzeinschlag, Zahnoperation auf See oder die wohl einzige Regatta der Welt mit Warteschlangen vor der Zapfsäule während der Wettfahrt — das Ecker Race ist immer für Highlights gut.
Oder war es zumindest. Denn was viele der Fans des Rennens bis heute nicht richtig glauben wollen: Organisator Kurt Ecker und sein Team haben erklärt es sei definitiv der letzte Cup gewesen. Der enorme Organisationsaufwand und das Alter der Handvoll Leute, die das Herz des Cups sind, zwinge zum Ausstieg.
Anlaß genug die letzte Veranstaltung zu würdigen und einen Blick auf die Highlights der 11 Ecker-Cups zu werfen. Jetzt in der neuen YACHT Nr. 25.

Andreas Fritsch am 30.11.2007

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