Volvo Ocean Race

Mit neuem Bug: "Vestas" ist zurück im Wasser

Nach der schweren Kollision und aufwändiger Reparatur hat das Team Vestas 11th Hour Racing sein blaues Boot heute in Neuseeland wieder ins Wasser bringen können

Tatjana Pokorny am 05.03.2018
Volvo Ocean Race 2017/2018
Ainhoa Sanchez/VOR

In Auckland: Vestas 11th Hour Racing auf dem Weg zurück ins Wasser

Rund eineinhalb Monate nach der fatalen nächtlichen Kollision zwischen der Rennyacht des Teams Vestas 11th Hour Racing und einem chinesischen Fischerboot, bei der ein Fischer ums Leben gekommen war, ist das blaue Boot wieder zurück im Wasser. Mit neuer Bugsektion und frisch lackiert, bestand die Yacht erste kleine Tests auf dem Weg von der Werft in den Viaduct-Hafen von Auckland. Ausführliche Segeltests sind ab Mittwoch geplant.

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Ohne Mast und gut behütet wird das blaue Boot des Teams Vestas 11th Hour Racing nach der Reparatur in den Viaduct-Hafen von Auckland gebracht

Das blaue Boot des Teams Vestas 11th Hour Racing ist nach umfangreichen Reparaturen zurück im Wasser. Erste vorsichtige Tests verliefen vielversprechend. Weitere Segeltests sind ab 7. März geplant, wenn das Rigg steht

Skipper Charlie Enright, der bei der Kollision vor Hongkong nicht an Bord gewesen ist, weil er aus familiären Gründen eine Etappe ausgesetzt hatte, sagte in Neuseeland: "Alle Beteiligten haben sich wahnsinnig angestrengt, das Boot schnellstmöglich ins Wasser zurückzubringen. Vor einem Monat haben wir gesagt, dass wir an diesem Tag aufs Wasser zurückkehren wollen. Und wir haben den Zeitplan eingehalten. Das ist unglaublich!"

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Die neue Bugsektion kam von der italienischen Persico-Werft. So sah das Boot noch vor wenigen Tagen aus…

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Neuseeländische und italienische Bootsbaukunst haben gemeinsam dafür gesorgt, dass die Vestas-Yacht bei ihrem Comeback nun trotz der Ersatz-Bugsektion wie neu aussieht

Gleichzeitig sagte Enright, dass bis zum anstehenden Hafenrennen von Auckland am 10. März und dem Start in die  siebte Etappe am 18. März noch einige Arbeit vor dem Team liegen würde: "Wir müssen das Boot wieder aus dem Wasser holen, das Rigg stellen und einige Tests absolvieren. Segeln werden wir ab dem 7. März – was uns genügend Luft bis zum Hafenrennen und dem Etappenstart am 18. März gibt. Also sehen wir uns gut gerüstet."

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Wieder in ihrem Element: die Rennyacht des Teams Vestas 11th Hour Racing

Tatjana Pokorny am 05.03.2018

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