Volvo Ocean Race

Die Besten kommen aus dem Westen: Trio ringt um Etappensieg

Die großen Verlierer der letzten 24 Stunden sind Mapfre, Dongfeng und Brunel. AkzoNobel, Turn the Tide on Plastic und Scallywag kämpfen um den Auckland-Triumph

Tatjana Pokorny am 25.02.2018
Volvo Ocean Race 2017/2018
Rich Edwards/VOR

Simeon Tienponts Team AkzoNobel kämpft auf Kurs Auckland um den ersten Etappensieg

Kann Simeon Tienponts Team AkzoNobel erstmals eine Etappe im Volvo Ocean Race gewinnen? Die Holländer fliegen dem Etappenhafen Auckland als führendes Boot entgegen. Sie hatten sich auf ihrem Südkurs am westlichsten positioniert und die meisten Extrameilen in Kauf genommen, um nun am 19. Tag des Abschnitts von einem erheblich besseren Wetterfenster zu profitieren als die drei östlich positionierten Verfolger-Teams Mapfre, Brunel und Dongfeng. Ähnlich wie AkzoNobel hatten sich auch Sun Hung Kai / Scallywag und Dee Caffaris Team Turn the Tide on Plastic für den Westen entschieden. Während Caffaris Mannschaft aktuell auf Rang zwei liegt, sind David Witts "Scallywags" in den unsichtbaren Stealth-Modus abgetaucht. Man darf davon ausgehen, dass sich Witts Team in der Nähe von AkzoNobel und Turn the Tide on Plastic befindet.

Ein heiterer Video-Beitrag vom holländischen Team AkzoNobel, der die aktuell gute Laune an Bord der Spitzenreiter vielschichtig widerspiegelt

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Klappt es für Simeon Tienpont auf Kurs Auckland mit dem ersten Etappensieg?

Volvo Ocean Race 2017/2018

Vom Trio, das sich Auckland aus dem Westen annähert, sind nur das führende Team AkzoNobel und Verfolger Turn the Tide on Plastic zu sehen. Die dritte Mannschaft im Bunde – Sun Hung Kai / Scallywag segelt mit Tarnkappe und wird erst am frühen Montagmorgen wieder auftauchen. Im Osten müssen sich die Teams von Mapfre, Brunel und Dongfeng mit dem Gedanken anfreunden, die Spitzenreiter nicht mehr gefährden zu können

Die Top Drei kämpften am Sonntagnachmittag bei der Annäherung an das zu dem Zeitpunkt noch etwas mehr als 500 Seemeilen entfernte Auckland in besseren Winden um 12 Knoten mit einem Vorsprung von rund 100 Seemeilen auf die drei Boote im Osten um den Etappensieg. Die Wetterprognose enthält aktuell keine Hoffnung mehr für die Verfolger. Dongfeng-Skipper Charles Caudrelier sagte: "Sie segeln drei bis vier Knoten schneller als wir. Ich glaube nicht, dass wir noch irgend etwas tun können, um da noch einmal heranzukommen." Sein Team habe sich stattdessen vorgenommen, den Dreikampf mit Mapfre und Brunel zu gewinnen.

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Diesen herzigen Hingucker schickte Anbord-Reporter Martin Keruzore vom Team Dongfeng

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Es wird wohl nichts werden mit dem Heimsieg für Neuseelands "Golden Boy" Peter Burling: Sein Team Brunel muss auf Kurs Auckland voraussichtlich mit einem Dreikampf gegen Mapfre und Dongfeng um die Ränge vier, fünf und sechs zufrieden sein

Dass es noch 24 Stunden zuvor durchaus Sorgen an Bord der führenden Boote im Westen gegeben hatte, sagte nicht nur Dee Caffari: "Das aktuelle Wetterbild auf Kurs Auckland zeigt die Schmerzen nicht mehr, von denen wir dachten, dass wir sie erleben werden. Diese leichten Winde, von denen wir dachten, dass wir uns mit ihnen auseinanderzusetzen haben und die womöglich für noch einen Neustart gesorgt hätten, die werden gerade weggedrückt. Es sieht so aus, dass wir mehr Druck bekommen und der auch bei uns bleibt. Drückt die Daumen, dass es so kommt." Für Caffaris junge Mixed-Mannschaft könnte es der erste Podiumsplatz auf einer der Etappen bei dieser 13. Auflage des Rennens um die Welt werden. An welcher Position Scallywag im Endspurt nach Auckland wieder auftaucht, wird sich in der Nacht zum Montag um kurz nach 2 Uhr morgens deutscher Zeit erweisen. Mit den ersten Booten im Ziel rechnen die Veranstalter ab Dienstag, wiesen aber darauf hin, dass die instabilen Windverhältnisse auch eine noch spätere Ankunft möglich machen.

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Erster Podiumsplatz bei einer der Etappen in Sicht: Dee Caffaris Team darf schon ein bisschen träumen…

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Aktuell "unsichtbar": David Witts Team Sun Hung Kai / Scallywag

Tatjana Pokorny am 25.02.2018

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