Regatta
Vendée Globe: "Arkéa Paprec" rammt UFO, Wassereinbruch

Die Reihe der Hiobsbotschaften reißt nicht ab. Heute morgen kollidierte Sébastiens Simon mit 17 Kooten Speed mit Treibgut. Der Schwertkasten ist gerissen UPDATE

  • Andreas Fritsch
 • Publiziert am 02.12.2020
Der Schaden am Foil Der Schaden am Foil Der Schaden am Foil

S. Simon/Arkea Paprec /VG 2020 Der Schaden am Foil

Martin Viezzer/VG 2020 Sébastien Simon

Der Franzose segelte heute früh um 08:20 Uhr mit rund 17 Knoten Speed, als er Treibgut rammte und sich das Steuerbord-Foil und dessen Schwertkasten schwer beschädigte. Es sieht so aus, als ob dessen unterer Teil, ein strukturelll elementares Teil des Bootes, vom Rumpf abgerissen ist und "Arkéa Paprec" viel Wasser macht. In einem Video, den er von Bord geschickt hat, schwappt schon das wasser durchs Boot. Eine kritische Situation angesichts der Tatsache, dass für heute Nacht und morgen Sturm mit 30 bis 40 Knoten und entsprechend hohem Seegang erwartet wird.

Sébastien Simon zeigt den Schaden an Foil und Boot

Simon hat das Boot mit dem Schwenkkiel auf die andere Seite gekrängt und versucht so, das Eindringen des Wassers zu minimieren.  Sollte im schlimmsten Fall der ganze Schwertkasten ausreißen, der sich wohl schon vom Rumpf zu lösen beginnt, könnte das Boot sinken. Er ist nun nach Norden abgelaufen, um dem schlimmsten des Sturms der heute aufzieht auszuweichen.

Martin Viezzer/VG 2020 Arkéa Paprec


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Themen: Arkea PaprecFoilKollisionSchadenSeabstien SimonTreibguitWassereinbruch

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