Vendée Globe

"Macif" zurück an der Spitze

François Gabart hat mit seiner "Macif" die Führung bei der Vendée Globe zurückerorbert. Im Süden lauert bereits Armel Le Cléac'h

Bendix Hügelmann am 08.12.2012
macif

Auf zu den Albatrossen! Der junge Franzose François Gabart liegt auf der Jagd durch den Southern Ocean in Führung

Das Eistor Porte Crozet hat einen erneuten Führungswechsel bei der Vendée Globe produziert. Nachdem Bernard Stamm (Cheminées Poujoulat) in der Nacht zum Freitag die Führung übernommen hatte, konnte sich François Gabart auf "Macif" bei der Annäherung auf das Eistor besser positionieren und als Erster erneut gen Süden in den Southern Ocean eintauchen. 

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Die aktuelle Rennsitutation: Während das Trio Gabart, Stamm und Dick nach dem Absolvieren des Eistors im Norden wenig Fahrt machen, kann Armel Le Cléac'h bereits wieder Gas geben

„Macif“ segelte um 11.46 UTC durch das Eistor. „Wir waren ganz allein dort“, scherzt Skipper François Gabart. „Keine Zuschauer, keine Wettfahrtleitung, niemand. Könnte auch daran gelegen haben, dass es pechschwarze Nacht war“, so Gabart. Die Annäherung an das Eistor kostete den 29-jährigen Franzosen viel Kraft, er wird sich nun ausruhen, um den kommenden Strapazen des Southern Ocean einigermaßen frisch entgegentreten zu können. 

Armel Le Cléac'h auf dem Vormarsch

Dort lauert jedoch bereits Armel Le Cléac'h mit seiner "Banque Populaire". Nachdem Le Cléac'h das Porte Corzet bereits am Morgen des 6. Dezember an einer weit östlichen Position erreicht hatte, musste Le Cléac'h zunächst mit deutlich schwächeren Winden als seine direkten Verfolger (Stamm, Gabart, Dick, Thomson) segeln. Der frühzeitge Vorstoß nach Süden könnte sich nun jedoch auszahlen: "Banque Populaire" hat derzeit mehr Wind als Gabart und Co. im Norden. Steht ein erneuter Führungswechsel unmittelbar bevor?

Gute Nachrichten von Marc Guillemot

Erfreuliches gibt es unterdessen von Marc Guillemot zu berichten: Während eines Auftritts in einer Web-TV-Übertragung von der Pariser Bootsmesse verriet der Skipper der beschädigten "Safran", dass er im Jahr 2013 wieder ins Imoca-Geschehen eingreifen werde. Sein Team, dem auch seine Eltern angehören, arbeite derzeit hart daran, dass "Safran" für die Saison 2013 bestens vorbereitet zurückkehren könne, so Guillemot. "Safran" hatte nach dem Start der diesjährigen Vendée den Kiel verloren, war jedoch nicht gekentert und konnte vom Skipper unter großen Mühen sicher zurück nach Les Sables d'Olonne gebracht werden.  

Bendix Hügelmann am 08.12.2012

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