Vendée Globe
Erstmals Live-Bilder des Führungsduos!

Ein französisches Fernsehteam, dass in der Nähe der Kerguelen an Bord eines Kriegsschiffes unterwegs war, filmte die Open 60 in voller Fahrt

  • Andreas Fritsch
 • Publiziert am 01.12.2016

Marine Nationale / TF1 / Nefertiti Prod" © Saem Vendée / Nefertiti Prod. - 30/11/16 "Hugo Boss"

Es ist ein denkwürdiger Moment in der Vendée Globe: Laut Angaben des Veranstalters ist es das erste mal in der Geschichte des Rennens, dass es Live Bilder von den beiden führenden Booten so weit im Süden des Rennens gibt. Wie es der Zufall wollte, war in der Nähe der Kerguelen gestern ein französisches Fernsehteam des Senders TF 1 auf der Fregatte "Nivose" unterwegs, als die beiden Open 60 mit über 20 Knoten Speed im Grau des Southern Oceans die Insel passierten.

Marine Nationale / TF1 / Nefertiti Prod" © Saem Vendée / Nefertiti Prod. - 30/11/16 Bilder von den beiden Führenden Booten

Das Fernsehteam ergriff die Chance, filmte beide Boote aus der Luft, und sprach kurz mit den Skippern über Funk. Gut zu sehen ist, wie hart Alex Thomson kämpfen muss, um an Armel Le Cléac'h dran zu bleiben: Er hat mehr Segel oben als der Franzose und fährt wegen seines abgebrochenen Foils mit extrem viel Lage um den Speed überhaupt mitgehen zu können. Es dürfte an Bord von "Hugo Boss" zurzeit daher extrem unkomfortabel sein. Bei beiden Booten sieht man auch eindrucksvoll, wie nass die Open 60 segeln.

Im Video kurz danach von Alex Thomson freut er sich schon sehr darauf, endlich in den nächsten Tagen auf Backbordbug halsen zu können - die Seite mit intaklten Foil.

Video des französischen Teams

Marine Nationale / TF1 / Nefertiti Prod" © Saem Vendée / Nefertiti Prod. - 30/11/16 Bilder von den beiden Führenden Booten

Alex Thomsons berichtet live von Bord – und warum er sich so auf die nächsten Tage freut

Im Ranking hat sich der derzeit nichts geändert, Le Cléac'h führt mit nur sieben Meilen vor Thomson. Beide sind jetzt in einen bereich mit weniger Wind gefahren und sind nur noch mit 12, 13 Knoten Speed unterwegs – eine gute Chance für die Verfolger etwas des in den letzten Tagen verlorenen Bodens gut zu machen. MIttlerweile liegt der ehemals zweitplazierte Sebastien Josse mit "Edmond de Rothschild" 677 Seemeilen zurück.

Vende Globe Stand des Rennens heute morgen


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