Volvo Ocean Race
Vorentscheidung im Bermuda-Dreieck?

Die Führung hat erneut gewechselt, nach einer Halse gen Westen hat Dongfeng die Spitze übernommen. Nur noch 800 Seemeilen bis Newport

  • Lars Bolle
 • Publiziert am 04.05.2015

Sam Greenfield / Dongfeng Race Team / Volvo Ocean Race Dongfeng-Crewmitglied Kevin Escoffier bei einer Klettertour zum Schothorn des Stagsegels

Alle Boote haben das Bermuda-Dreieck erreicht, doch was dort passiert, ist alles andere als mysteriös. Der Übergang zwischen zwei Windsystemen ging auch mit einem Wechsel im Klassement einher. Die Südwestbrise drehte immer weiter rechts und schwächte sich ab, die Flotte halste schließlich nach Westen. Der neue Wind setzte von Nordwesten ein. Am meisten profitierte Dongfeng Race Team, das sich vom Feld lösen konnte.

Volvo Ocean Race Die Positionen am Vormittag (mit dem Bermuda-Dreieck)

Das Feld ist in drei Gruppen geteilt, Brunel knapp acht Seemeilen zurück, Abu Dhabi bereits fast 13. Mapfre und Alvimedica fehlen schon über 30 Seemeilen, SCA sogar fast 80.

http://earth.nullschool.net/ Der Hochdruckwirbel vor Newport ist gut zu erkennen

Ist das schon eine Vorentscheidung? "Das wird ein enges Finish", sagt Abu-Dhabi-Skipper Ian Walker voraus, "jedes Boot, und damit meine ich auch SCA, hat noch die Möglichkeit zu gewinnen." Die Flotte segelt auf einem Amwindkurs Richtung Nordwesten, kann jedoch Newport unter den derzeitigen Bedingungen nicht anliegen. Direkt vor Newport liegt derzeit noch ein Hochdruckgebiet

Die Ankunft, bei noch knapp 900 Seemeilen wahrscheinlich am 7. Mai, verspricht spannend zu werden.


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Themen: Volvo Ocean Race

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