Volvo Ocean Race
Telefónica macht flott weiter

Die Spanier haben ihren Schwung vom Sieg bei der Eröffnungsetappe ins In-Port Race mitgenommen und vor Camper und Puma gewonnen

  • Dieter Loibner
 • Publiziert am 11.12.2011

Marc Bow/Volvo Ocean Race) Telefónica gewinnt das In-Port Race vor Kapstadt

Iker Martinez und Telefónica könnn derzeit nix falsch machen: lockerer Sieg beim zweiten In-Port Race,  Ausbau der Gesamtführung und eine Extraportion Selbstvertrauen für die nächste Etappe war das Nettoresultat am Samstag. Das ist gleich um ein Eckhaus besser als beim ersten In-Port-Rennen vor der Eröffnungsetappe, in dem sie vor heimischem Publikum über den letzten Platz nicht hinauskamen. „Wir sind zufrieden. Es war wichtig, hier gut zu segeln nach den Problemen in Alicante”, vermeldete Martinez.

Marc Bow/Volvo Ocean Race) Die Prozession im Hafen mit Sanya und Groupama im Vordergrund. Weil von hinten fotografiert wurde ...

Bei 15 Knoten Brise in der Tafelbucht von Kapstadt lag das blaue Boot schon am Start vorn, musste aber zwischendurch die Wiedergenesenen von Puma passieren lassen. Bis auf „Mar Mostro” der Gennaker schredderte, was deren Rückfall auf Platz 3 zur Folge hatte.  „Das Boot war okay, nur wir haben’s vergeigt”, sagte Kapitän Ken Read. „Aber wir sind wieder dabei und waren am Podium. Ich bin zu sehr auf Druck gefahren und nehme das auf meine Kappe.”

Marc Bow/Volvo Ocean Race) Hartes Brot: Franck Cammas und Groupama zeigten wenig. Und obenderein ging auch der Protest verloren, den sie gegen Campers Vorstagbefestigung eingebracht hatten

Vierte waren Abu Dhabi, die so wie Puma mit neuem Mast unterwegs waren , dahinter Groupama, deren technischer Protest gegen Camper von der Jury abgewiesen wurde. Dahinter als Schlusslicht die neu „verbugte” Sanya.

Zusammenfassung Inport- Race Kapstadt

Heute um 14 Uhr MEZ fällt der Starschuss zum zweiten Teilstück, das Richtung Abu Dhabi führt, aber wegen der Piratengefahr an einem unbestimmten Platz unterbrochen wird. Dort werden alle Boote auf einen Frachter verladen, der mit bewaffneter Eskorte in sichere Gewässer dampft, wo das Rennen wieder aufgenommen wird. Klingt kompliziert, ist aber aus kommerziellen Gründen für die Sponsoren unerlässlich. Und auch die Musikfreunde unter den Seglern machen sich dafür stark, denn die wollen die Neujahrsparty in Abu Dhabi keinesfalls vermissen, bei der Coldplay ein paar Songs intonieren werden.

Gesamtwertung: 1. Team Telefónica: 37; 2. Camper with Emirates Team New Zealand: 34; 3. Groupama Sailing Team: 24; 4. Abu Dhabi Ocean Racing: 9; 5. Puma Ocean Racing: 9; 6. Team Sanya: 4

Mehr auf der Event-Seite und über den Live-Stream , den YouTube-Kanal und die Apps für I- Phone und Android .

Aktuelle Positionen und Abstände im Live-Tracker .


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