Volvo Ocean Race
Die Vorstartfavoriten: Mapfre macht das Rennen

Das spanische Team Mapfre hat die Ouvertüre zum Volvo Ocean Race gewonnen – es entschied die Vierer-Serie "Leg Zero" gegen Dongfeng und Brunel für sich

  • Tatjana Pokorny
 • Publiziert am 16.08.2017
Die "Mapfre"-Crew um Skipper Xabi Fernandez jubelt Die "Mapfre"-Crew um Skipper Xabi Fernandez jubelt Die "Mapfre"-Crew um Skipper Xabi Fernandez jubelt

Ugo Fonolla/Volvo Ocean Race Die "Mapfre"-Crew um Skipper Xabi Fernandez jubelt

Ein hartes Rennen rund um die Isle of Wight, das klassische Rolex Fastnet Race, ein schneller Sprint von Plymouth nach Saint-Malo und ein nervenzerrender Flautenpoker von Saint-Malo nach Lissabon – diese vier Etappen haben das sogenannte "Leg Zero" gebildet, das den sieben Volvo-Ocean-Race-Teams bis heute Morgen zur intensiven Vorbereitung und für einen ersten Schlagabtausch auf dem Weg an die Startlinie zur 13. Auflage des Meeres-Marathons um die Welt diente.

Gesamtsieger wurde das spanische Team Mapfre von Skipper Xabi Fernandez vor Charles Caudreliers Dongfeng Race Team und Bouwe Bekkings Team Brunel. Fernandez' Fazit: "Ich glaube, dass Dongfeng gut vorbereitet ist. Die haben auch den ganzen Winter hart gearbeitet. Neue Teams wie AkzoNobel wachsen mit einiger guter Erfahrung zusammen und verbessern sich jeden Tag, an dem sie zusammen segeln. Das Team Brunel verfügt über eine gute Mischung und ist sehr erfahren. Die werden sehr stark sein."

Martin Keruzor/Volvo Ocean Race Zählen ebenso zu den Favoriten für das Volvo Ocean Race wie die "Leg Zero"-Sieger und Team Brunel: das Dongfeng Race Team mit Skipper Charles Caudrelier am Steuer

Volvo Ocean Race Ein bisschen aufholen muss die Last-Minute-Kampagne von Bouwe Bekking noch, aber das Team ist dank der Erfahrung seines Skippers, weiterer Volvo-Ocean-Race-Größen und einer insgesamt guten Mischung sehr schnell sehr schlagkräftig geworden

In den frühen Morgenstunden des 16. August war es schließlich Charlie Enrights Team Vestas 11th Hour Racing, das sich im Schlussspurt nach Lissabon durchsetzen und in der Endabrechnung von "Leg Zero" noch auf Platz 5 hinter dem zweiten holländischen Team AkzoNobel und vor Dee Caffaris Kampagne Turn the Tide on Plastic und Außenseiter Sun Hung Kai Scallyway vorschieben konnte. Dessen Skipper sagte: "Mapfre hat dominiert und allen gezeigt, wie stark sie sind. Sie haben die Latte hochgelegt, die wir nun alle erreichen müssen."

James Blake/Volvo Ocean Race Den letzten Abschnitt von "Leg Zero" gewann Charlie Enrights Team Vestas 11th Hour Racing am Ende einer Flautenschlacht

Jeremie Lecauday/Volvo Ocean Race "Leg Zero": Skipperin Dee Caffari am Steuer von "Turn the tide on plastic"

Mit Mapfre ging auch Olympiasieger und America's-Cup-Gewinner Blair Tuke im Fernduell mit seinem Steuermann und Freund Peter Burling in Führung. Burling, der erst nach dem Fastnet Race zu seinem holländischen Team Brunel stieß, sammelt gerade seine ersten intensiven Hochsee-Erfahrungen an Bord einer VO-65-Yacht.

Die Siege auf den vier Abschnitten von "Leg Zero" haben sich drei verschiedene Mannschaften gesichert – was für einen engen und spannenden Verlauf des Volvo Ocean Race spricht, das am 22. Oktober in die erste Etappe von Alicante nach Lissabon startet.

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Themen: Bouwe BekkingDongfengMapfreVolvo Ocean RaceXabi Fernandez

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