Starke Leistung bei Segel-Olympia
Nach Wettfahrtsieg: Philipp Buhl zurück auf Medaillen-Kurs

Großes Kino bei den Laser-Herren in Enoshima: Philipp Buhl kämpft sich mit einem Sieg im letzten Rennen auf Platz fünf und damit zurück ins Medal Race

  • Fabian Boerger
 • Publiziert am 30.07.2021
Nach einem 32. Platz in der ersten Wettfahrt des Tages rutschte der deutsche Laser-Segler Philipp Buhl zunächst auf Platz 11 in der Gesamtwertung. Doch dank einer hervorragenden Leistung und einem Sieg im letzten Rennen startet Buhl nun als Fünfter in die Medal Races. Nach einem 32. Platz in der ersten Wettfahrt des Tages rutschte der deutsche Laser-Segler Philipp Buhl zunächst auf Platz 11 in der Gesamtwertung. Doch dank einer hervorragenden Leistung und einem Sieg im letzten Rennen startet Buhl nun als Fünfter in die Medal Races. Nach einem 32. Platz in der ersten Wettfahrt des Tages rutschte der deutsche Laser-Segler Philipp Buhl zunächst auf Platz 11 in der Gesamtwertung. Doch dank einer hervorragenden Leistung und einem Sieg im letzten Rennen startet Buhl nun als Fünfter in die Medal Races.

Sailing Energy/World Sailing Nach einem 32. Platz in der ersten Wettfahrt des Tages rutschte der deutsche Laser-Segler Philipp Buhl zunächst auf Platz 11 in der Gesamtwertung. Doch dank einer hervorragenden Leistung und einem Sieg im letzten Rennen startet Buhl nun als Fünfter in die Medal Races.

Das war knapp. Laser-Weltmeister Philipp Buhl machte es am letzten Tag vor den Medal Races noch einmal richtig spannend. Nach dem ersten Rennen des Tages, bei dem er einen 32. Platz belegte, war nicht klar, ob er die Medal Races der Laser-Herren überhaupt erreichen würde. Er rutschte zunächst auf den elften Platz ab und wäre damit ausgeschieden.

Doch Buhl bewahrte einen kühlen Kopf. Als Erster rundete der 31-Jährige im zweiten Rennen des Tages die Luvtonne und dominierte das Feld bis zum Zieleinlauf. Mit diesem Sieg ist er jetzt wieder zurück und liegt an fünfter Stelle. Silber oder Bronze sind zumindest rechnerisch noch drin. Der Kandidat für die Gold-Medallie steht dagegen bereits fest. Sie geht an den Australier Matt Wearn.

Ein starkes Rennen zeigten auch die 49erFX-Frauen Tina Lutz und Susann Beucke. Sie ersegelten einen dritten Platz in der neunten Wettfahrt und liegen jetzt auf dem fünften Rang in der Gesamtwertung. Drei Wettfahrten stehen in der Skiff-Klasse noch aus. Angeführt wird das Feld von den Niederländerinnen Annemiek Bekkering und Annette Duetz.

Die 49er-Herren Erik Heil und Thomas Plößel büßten einen Platz ein. Mit einem 7. und einem 12. in den beiden Wettfahrten des Tages liegen sie nun nach neun gesegelten Rennen auf dem fünften von insgesamt 19 Plätzen. Angeführt wird das Feld weiterhin von den Briten Dylan Fletcher und Stuart Bithell.

Für die deutschen Frauen im 470er Luise Wanser und Anastasiya Winkel war es wiederum ein enttäuschender Tag. Nach ihrer Disqualifikation am Mittwoch fuhren sie nun einen 16. und einen 8. Rang ein und sind auf den 14. Platz in der Gesamtwertung zurückgefallen.

Für die Kieler Katamaransegler Paul Kohlhoff und Alica Stuhlemmer hieß es am Ruhetag der Nacra 17 Mixed erst einmal durchatmen. Derzeit liegen die beiden nach zwei starken Renn-Tagen und insgesamt sechs ausgetragenen Wettfahrten auf Rang drei – dicht gefolgt von den Argentiniern Santiago Raul Lange und Cecilia Carranza Saroli.

Noch mehr Segel-Olympia gibt es im Fernsehen zu sehen. Die Öffentlich-Rechtlichen übertragen die Rennen im Wechsel. Das ZDF macht heute, den 30. Juli, den Anfang, am 31. Juli folgt die ARD. Eine Live-Übertragung gibt es kostenpflichtig im Internet über Joyn; dort können die Regatten auch im Nachhinein angesehen werden. Leider sind die Rennen sowohl bei ARD und ZDF als auch bei Joyn zum Großteil unkommentiert.

Alle Segel-Ergebnisse bei den Olympischen Spielen finden Sie hier .


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Themen: EnoshimaLaserOlympiaPhilipp Buhl

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