Regatta
Sturmfahrt nach Schottland

Die Abschlussregatta der Nordseewoche war brutal. Von 21 Yachten kamen vier ins Ziel – und ein umjubelter Nachzügler. Die YACHT war dabei

  • Uwe Janßen
 • Publiziert am 11.06.2013

U. Kowarz Dick eingemummt, kämpft sich die Crew der „Magic“ über die wilde Nordsee nach Edinburgh

Flaute und Nebel beherrschten die letzten Tage der Nordseewoche auf Helgoland und auch noch den Start zur traditionellen Abschlussregatta nach Edinburgh. Aber dann kam es knüppeldick.

Ein Randtief über Island sorgte für Sturm; haushohe Wellen und bittere Kälte malträtierten die Crews. Scharenweise liefen die Yachten ab oder kehrten um und suchten Schutz vor dem Wetter. YACHT-Autor Matthias Beilken litt an Bord der Frers 51 „Magic“ mit und beschreibt, wie sich die verbliebenen Segler ins Ziel quälten. Jedenfalls erschien die Strecke am Ende viel weiter als nur 350 Meilen und die Dauer der Tortur viel länger als dreieinhalb Tage.

Die Edinburgh-Regatta

32 Bilder

Bilder von Bord der "Charisma"

Und dann berichtet unser Reporter, wie ein Schiff noch auftauchte, das schon auf der Liste der Abbrecher verzeichnet war. Dabei hatte Constantin Claviez mit seiner „Charisma“ ein seemannschaftliches Husarenstück abgeliefert. Als Einziger war er vor dem Tief radikal nach Norden gesegelt, um es zu umfahren. Er kam dann zwar deutlich später an als die ersten vier – aber immerhin: Er kam an.

Die Einzelheiten dieses denkwürdigen Rennens lesen Sie in der neuen YACHT.

Nordseewoche Husarenstück: Die „Charisma“ (blau) wählt als einzige einen radikalen Nordkurs, um das Tief später zu umfahren


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Themen: BeilkenEdinburgh-RegattaNordseewocheNordseewoche 2013

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