Nordseewoche

Stürmische Edinburgh-Regatta erwartet

Für die letzte und längste Nordseewoche-Wettfahrt von Helgoland nach Edinburgh wird ein Sturmtief mit bis zu 45 Knoten Wind erwartet

Nordseewoche am 21.05.2013
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Startschuss zur Edinburgh-Regatta

Am Montag, den 20. Mai 2013 wurde die letzte und längste Wettfahrt der 79. Nordseewoche gestartet. Nachdem die anderen fünf Wettfahrten des Nordseewoche-Montags, der Inducon Cup Helgoländer Acht und die Rückregatten in die Flussmündungen von Elbe, Weser und Jade, von der Wettfahrtleitung aufgrund von widrigen Witterungsbedingungen abgesagt werden mussten, konnte die Edinburgh-Regatta am Nachmittag pünktlich gestartet werden.

Die Edinburgh-Regatta ist eine echte Hochseeregatta über die offene Nordsee und die Doggerbank. Die 21 seegehenden Yachten werden drei bis fünf Tage auf sich allein gestellt sein, um die rund 460 Seemeilen bis Edinburgh zu bezwingen. Diese traditionsreiche Regatta wird seit 1968 ausgetragen. Die Hochseeregatta führt von Helgoland nach Edinburgh/Schottland 420 Seemeilen über die offene See in den Firth of Forth und endet in Edinburghs Yachthafen Granton. Alle zwei Jahre erfolgt der Start, immer am Pfingstmontag, abwechselnd mit der Regatta Pantaenius Rund Skagen.

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Vor dem Start wurden die Sturmsegel durch Setzen kontrolliert

Alle gemeldeten Teilnehmer haben den Sicherheitscheck der Wettfahrtleitung bestanden und durften sich bei extrem wenig Wind auf den Weg nach Schottland machen. Die Wettervorhersage des Boot-Wetterservice, auf Helgoland persönlich erstellt durch den erfahrenen Segelwetter-Meteorologen Meeno Schrader von Wetterwelt, hat allerdings von Flaute bis Sturmböen einiges zu bieten.

Nach dem Start erzeugte der Tidenstrom ausreichend Wind, sodass die Teilnehmer kreuzen konnten. Am Morgen des Dienstags, den 21. 5. 2013, kreuzte das Feld in 15 bis 17 Knoten Wind, also in idealen Segelbedingungen. Im Laufe des Tages wird der Wind weiter auffrischen, in der Spitze werden Böen bis zu 35 Knoten erwartet. Unter Umständen kann sich ein Randtief von Stavanger Richtung Süden in Form eines Sturmtiefs mit bis zu 45 Knoten Wind ausprägen und in der Nacht von Donnerstag auf Freitag das Feld streifen, je nachdem, wie schnell die Schiffe vorankommen.

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Sie treiben über die Linie Richtung Schottland

Es wird erwartet, dass sich die fast gleich großen Yachten "Scho-Ka-Kola" und "Norddeutsche Vermögen Hamburg" ein hartes Duell um den Titel des schnellsten Schiffes liefern werden. Berechnet kann das Ergebnis allerdings ganz anders aussehen, weil die langsameren Yachten nach der vorherrschenden Wetterprognose mehr Wind bekommen.

Nordseewoche am 21.05.2013

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