Regatta-News

Zweiter Mastbruch bei Rund-Europa-Regatta

Der 60-Fuß-Trimaran "Bayer Crop Science" verliert den Mast auf dem Weg nach Rimini/Italien

Martin-Sebastian Kreplin am 20.05.2003

Eine hohe Ausfallquote scheint mit den Regatten der Orma-Trimarane mittlerweile fest verbunden zu sein. Bei der vergangenen "Route du Rhum" erreichten nur drei der gestarteten 18 Schiffe das Ziel in Guadeloupe. Nun wiederholt sich das Szenario auf der "Challenge Mondial Assistance".

Nach dem spektakulären Überschlag der "Foncia" und dem Mastbruch an Bord der "Belgacom" in der letzten Woche schied nun auch der 60-Fuß-Tri "Bayer Crop Science" aus.

Am Montag um 11:05 Uhr brach der Mast auf dem Racer. Die Crew musste das Rennen nur knapp 467 Seemeilen vor dem Ziel aufgeben. Wie Skipper Jean Maurel der Rennleitung mitteilte, segelte der Trimaran bei rund 20 Knoten Wind mit einem Reff im Großsegel, als der mehr als dreißig Meter lange Mast plötzlich von oben kam. Was zu der Entmastung geführt haben könnte, ist dem Skipper bisher nicht klar.

Somit musste "Bayer Crop Science" dem Verfolger "Banque Populaire" den zweiten Platz kampflos überlassen und ist jetzt schon das vierte von zwölf Schiffen, das den Zielhafen nicht erreichen wird. Bis die acht im Rennen verbliebenen Schiff das Ziel erreichen, wird noch eine Weile vergehen.

Der Sturm der vergangenen Tage hat mittlerweile abgeflaut und weht nur noch schwach aus nördlichen Richtungen. In Führung liegt weiterhin der Franzose Frank Cammas als Skipper der "Groupama". Dahinter segelt an zweiter Position sein 38-jähriger Landsmann Lalou Roucayrol an Bord der "Banque Populaire".

Martin-Sebastian Kreplin am 20.05.2003

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