Umfrage

Wie bewerten Sie kostenpflichtige Bojenfelder?

Im Mittelmeer schießen sie wie Pilze aus dem Boden: Bojenfelder in Buchten, für die Crews Liegegeld bezahlen müssen. Segen oder Fluch?

Andreas Fritsch am 28.04.2017
Charter Manöver Boje am Bug 2016 BSc_IMG_3074
YACHT/B. Scheurer

Unangefochtener Spitzenreiter ist ohne Frage Kroatien: Mitte der neunziger Jahre gab es dort kein einziges gebührenpflichtiges Bojenfeld, heute sind es 58 – Tendenz rasch steigend. Auf den Balearen gibt es mittlerweile ebenfalls eine ganze Reihe, und auch in Italien wächst die Zahl. Waren manche Felder zunächst kostenfrei, etwa die auf den Balearen zum Schutz der Seegrasfelder, wird mittlerweile fast überall kassiert.

Charter Manöver Boje goPro 2016 BSc_G0095268

Manche Grundgewichte sind zu klein dimensioniert oder schlecht gewartet

Zu Beginn waren mit etwa einem Euro pro Bootsmeter Länge die Preise noch relativ moderat. In Kroatien liegen sie inzwischen im Schnitt eher um die 3 Euro, besonders teure nehmen sogar 4 Euro. Einem Teil der Crews, die ungern ankern, ist das die Sache wert, andere empfinden das als Einschränkung der Anker-Freiheit, zumal um die Bojenfelder auch noch 150 Meter Mindestabstand von ankernden Yachten eingehalten werden muss. In manchen Buchten ist das freie Ankern damit unmöglich geworden. 

Sind die Felder nun eher eine Bereicherung, weil durch sie mehr Yachten in eine Bucht passen – schließlich wird der Schwoiraum minimiert –, oder werden Segler über Gebühr abkassiert? Wie denken Sie darüber? Wir würden uns freuen, wenn Sie an der Umfrage teilnehmen würden.

Wer mit abstimmt, sieht auch die bisherigen Ergebnisse. Und was denken Sie sonst noch über die Bojenfelder? Wir feuen uns über Kommentare oder Zuschriften an: fritsch@yacht.de.  

Andreas Fritsch am 28.04.2017

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