22. Mini-Transat

Solo-Skipper Bogacki bietet Frankreichs Mini-Armada Paroli

Drei Tage nach dem Zeitlupen-Start ins 22. Mini-Transat segelt "Lilienthal"-Skipper Morten Bogacki weiterhin ein beherztes Rennen und liegt auf Platz fünf

Tatjana Pokorny am 08.10.2019
Mini-Transat 2019
Minit-Transat/Christophe Breschi

Mini-Transat 2019: "Lilienthal"-Skipper Morten Bogacki bietet der französischen Übermacht Paroli

Mini-Transat 2019

Morten Bogacki vor seiner Mini-Transat-Premiere im Starthafen von La Rochelle

Er segelt in der Spitzengruppe allein unter Franzosen: "Lilienthal"-Skipper Morten Bogacki verteidigt drei Tage nach dem Flauten-Start ins 22. Mini-Transat am vergangenen Samstag einen starken fünften Platz in der Flotte der 22 Proto-Solisten. Inmitten von neun französischen Booten behauptet sich der 33-jährige ehemalige 505er-Junioren-Weltmeister bei seiner Mini-Transat-Premiere bislang hervorragend. Er selbst hatte vor Rennbeginn eine Top-Fünf-Platzierung zum ambitionierten, aber nicht unmöglichen Ziel erklärt. Nun lässt er seinen Worten Taten folgen und bietet der französischen Übermacht auf seinem Prototypen mit der Bugnummer 934, mit dem der Hamburger Offshore-Profi Jörg Riechers bei der vergangenen Auflage des Rennens als Zweiter das historisch beste deutsche Ergebnis erzielt hatte, erfolgreich Paroli.

Minit-Transat 2019

Die Zwischenstände in der Proto-Wertung des 22. Mini-Transats vom 8. Oktober (10 Uhr)

Mini-Transat 2019

Muss kämpfen, will er in die Top Ten segeln: Hendrik Witzmann

Die Führung bei den Protos verteidigte auch am Dienstagmittag der französische Co-Favorit Axel Trehin mit seiner "Project Rescue Ocean" vor seinen Landsmännern François Jambou und Tanguy Bouroullec. In der Serienwertung bestimmt ein Italiener das Spiel: Der 27-jährige Top-Favorit Ambrogio Beccaria aus Mailand hatte sich am Dienstag auf seiner "Geomag" einen Vorsprung von gut sechs Seemeilen auf Félix De Navacelle ("Youkounkoun") erarbeitet. Im großen Feld der 65 Serienboote lag Hendrik Witzmann auf der "Sunnovation" mit rund 33 Seemeilen Rückstand zunächst auf Platz 20. Der 46-jährige Berliner hat sich eine Platzierung in den Top Ten vorgenommen und wird in den kommenden Tagen darum kämpfen.

Mini-Transat 2019

Hendrik Witzmann auf seinem Serien-Mini "Sunnovation"

Minit-Transat 2019

Die Zwischenstände in der Serien-Wertung des 22. Mini-Transats vom 8. Oktober (10 Uhr)

Die schnellsten Protos werden in den kommenden Stunden das Kap Finisterre passieren und setzen ihren Kurs zum Zwischenstopp auf den Kanarischen Inseln fort. Der führende Axel Trehin hatte am Dienstagmittag nur noch 969 Seemeilen bis in den Etappenhafen zu absolvieren. Auch Morten Bogacki hatte seine verbleibende Distanz bereits auf knapp unter 1000 Seemeilen verkürzt. Der Skipper vom Offshore Team Germany hat einen Kurs auf der "Außenbahn" gewählt. Was zunächst offen ließ, wie er das querab von Kap Finisterre positionierte Sperrgebiet passieren wird.

Hier geht es zu den Zwischenständen.

Tatjana Pokorny am 08.10.2019

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