Regatta-News

Rennen der Raketen

Beim Rolex Sydney-Hobart-Race liegen die Ultraleicht-Maxis schon jetzt fast uneinholbar vorn - Hauptfeld in schwächerem Windfeld

Jochen Rieker am 26.12.2007

Giganten unter sich. Die 30 Meter Supermaxis "Leopard" und "Wild Oats" haben sich schon weit abgesetzt

Das für Starkwind und Sturm berühmt-berüchtigte Langstrecken-Rennen im Tasmanischen Meer wird wohl eine einseitige Angelegenheit. Vorn stürmen die Favoriten davon, der Rest ackert sich mit 6 bis 8 Knoten gen Süden.

Bei herrlichem Wetter starteten 82 Crews auf die 628 Seemeilen lange Strecke, die um diese Jahreszeit ein echter Härtetest sein kann. Unter den Teilnehmern drei Supermaxis neuester Bauart, die zu den schnellsten Monohulls der Welt zählen: "Wild Oats XI", die von Beginn an in Führung liegt, gefolgt von der englischen "City Index Leopard" und Grant Wharringtons "Skandia".

Mit bis zu 22 Knoten Bootsspeed bei um die 20 Knoten wahrem Wind hatten sich diese drei am Nachmittag vom Feld abgesetzt. Um 20 Uhr Mitteleuropäischer Zeit hatten sie knapp die Hälfte der Strecke hinter sich gebracht. Taktisch ist es bisher für die Führenden ein simples Rennen gewesen. Mit Generalkurs Süd geht es dem Ziel entgegen. Doch verspricht das Wetter mit drehenden und wechselhaften Winden noch Überraschungen bereit zu halten - vor allem in der Nacht auf Donnerstag.

Das Hauptfeld, in dem nicht wenige Highend-Konstruktionen segeln - darunter zwei TP52s, einige Ultraleicht-Konstruktionen im 60 Fuß-Bereich und einige ältere Offshore-Racer wie "Hugo Boss II" oder "DHL" (ex-illbruck Trainingsboot) - hing schon am frühen Abend in der Tasmanischen See fest. Für viele vor allem kleinere Boote wird es wohl ein langes Rennen werden.

Jochen Rieker am 26.12.2007

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