52 Super Series

"Provezza" siegt in Spanien und führt die 52 Super Series an

Nach enttäuschender Saisonbilanz im vergangenen Jahr hat Ergin Imre sein Team auf der türkischen "Provezza" umgebaut. Mit John Cutler kommt der Erfolg zurück

Tatjana Pokorny am 23.06.2019
52 Super Series
Nico Martinez/Martinez Studio

Die 2. Regatta der 52 Super Series fand vor Puerto Sherry in Spanien statt

Die Saison 2018 hatte die türkische "Provezza" in der 52 Super Series als achtes von zehn Booten beendet. Darüber war Eigner Ergin Imre enttäuscht und handelte. An Bord kam als Steuermann und neuer Regisseur des Teams der olympische Bronzemedaillen-Gewinner und Routinier John Cutler. Und mit ihm und weiteren Neuzugängen kommen nun offenbar auch die guten Ergebnisse zurück. Nach Platz zwei beim Jahresauftakt vor Menorca siegte das Team an diesem Wochenende vor Puerto Sherry und übernahm die Führung in der Saisonwertung.

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Die glücklichen Sieger auf der türkischen "Provezza"

So spannend ging es am Finaltag vor Puerto Sherry zu

Dabei sorgten die Verfolger im andalusischen Revier für einen packenden Finaltag, an dem erst im letzten Rennen über den Sieg entschieden wurde. "Die fünf Top-Teams trennt nicht viel", sagte auch "Provezza"-Steuermann John Cutler, der geholfen hat, die Crew von Ergin Imre umzubauen und das Boot des türkischen Eigners steuert – beides in überzeugender Weise. Kiwi Cutler blieb trotzdem bescheiden und sagte: "Es war harte Arbeit da draußen, die Konkurrenz ist sehr stark, und die Entscheidungen fielen am Ende extrem knapp aus." Das aber zugunsten von Cutler und Crew, die den historischen Royal Cup mit einem Zähler Vorsprung vor den beiden punktgleichen Teams auf "Azzurra" (Argentinien/Italien) und "Bronenosec" (Russland) gewannen. Harm Müller-Spreers "Platoon"-Crew segelte nach dem Sieg zum Saisonauftakt vor Menorca in Spanien auf Platz vier.

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"Platoon" verpasste zwar das Podium in Spanien knapp, liegt aber in der Gesamtwertung nach zwei Regatten auf Platz zwei der Saisonwertung der 52 Super Series

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Für die faszinierenden Bilder sorgte im spanischen Revier ein Spanier: Nico Martinez fotografierte

Trotz Enttäuschung über den knapp verpassten Sieg sagte der argentinische "Azzurra"-Skipper und Steuermann Guillermo Parada: "Das war eine fantastische Woche. Die Flotte segelt so eng beeinander, dass man bis zum letzten Moment den Atem anhält." Sein Team habe am Finaltag zwei gute Starts hingelegt, sich aber "sehr, sehr langsam" gefühlt. Die Regatta geht an 'Provezza', also werden wir jetzt in Cascais kämpfen." In Portugal wird die 52 Super Series vom 16. bis zum 20. Juli fortgesetzt.

Hier geht es zu den Ergebnissen.

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In der 52 Super Series sind die Abstände oft extrem eng, liegen zwischen Sieg und Niederlage manchmal nur ein paar Meter

Tatjana Pokorny am 23.06.2019

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