Regatta-News

Optimist als Medaillenschmiede

Ehemalige Optimist-Segler holten 16 der 27 Medaillen bei den ISAF-Weltmeisterschaften in Cadiz

Lars Bolle am 26.09.2003

Bei der WM vor Gran Canaria

Wie die Internationale Optimist-Dinghy-Vereinigung (IODA) ermittelt hat, wurde der überwiegende Teil der Medaillen von Cadiz von ehemaligen Opti-Seglern erkämpft. Und sie waren schon in jungen Jahren gut.

Denn bis auf einen hatten alle an Opti-Weltmeisterschaften oder Kontinentalmeisterschaften teilgenommen, wofür sie sich in ihren nationalen Verbänden qualifizieren mussten. Fünf von ihnen segelten sogar bei derselben Weltmeisterschaft 1991: Lima (4.), Zandoná (13.), C. Sundby (14.), Draper (19.), Ainslie (109.).

Eine weitere interessante Statistik ist auf den Webseiten des Verbandes zu finden. Danach waren bei den Olympischen Spielen 2000 50 Prozent aller Dinghy-Steuerleute ehemalige Opti-Segler, 70 Prozent von ihnen hatten an Welt- oder Kontinentalmeisterschaften teilgenommen.

Der Opti-Verband führt diese Statistiken, um zu belegen, dass sich Investitionen ins Jüngsten- und Jugendsegeln lohnen. Nach dem Motto: Wer als Optisegler schon gut ist, hat mehr Chancen, Olympiagold zu holen.

Ehemalige Opti-Segler, die in Cadiz Medaillen holten

Klasse Gold Silber Bronze
Finn Ainslie    
Laser Lima Scheidt  
Europe Sundby Multala  
470-M Zandoná   Martinez
470-F Bekatorou Petitjean  
49er Draper Sundby  
Tornado   McMillan Lange
Star Rohart Lööf Percy
Yngling      

Lars Bolle am 26.09.2003

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