RC44-Tour

No Way Back meistert die Brise

Wind satt, größeres Groß, aber nur eine Wettfahrt am ersten Fleetrace-Tag in Lanzarote. Alle kämpften, einige erfolgreicher als andere

Dieter Loibner am 10.02.2012

No Way Back war gestern in Puerto Calero bei Winden um Stärke 5 und darüber am besten aufgestellt und sicherte sich den Sieg im ersten Fleetrace der noch jungen RC44-Saison, bei dem die neuen, oben weiter ausgestellten und um zwei Quadratmeter größeren Großsegel eingesetzt wurden. Die Holländer, bei denen der bekannte kanadische Starsegler Ross MacDonald die Taktik ansagt, kämpften sich vom 5. Platz nach vorn. „Mit einem mäßigen Start und guter Geschwindigkeit auf der Kreuz waren wir Fünfte am Fass, haben dann schnell gehalst und gut gearbeitet, bevor wir bergab alle überwältigt haben”, strahlte Skipper Pieter Heerema. 

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Eine Hand fürs Schiff, die andere für sich. Team Aqua konnte an die gute Leistung beim Matchrace nicht anknüpfen

Die Holländer konnten sich am Schluss die stark aufkommenden Franzosen von Aleph mit Mathieu Richard vom Leibe halten, die trotz Bojenberührung am Start ein starkes Rennen segelten und vom 10. auf den 2. Rang vorstießen. Dabei hatten sie auch Glück, denn die Strafe am Start zwang sie zu einer Halse und auf die rechte Seite des Kurses, die sich aber in der Folge als die richtige herausstellte. Dritte wurden die Schweden von Artemis, die die schwache Vorstellung vom Matchrace am Mittwoch vergessen machen wollten und sich hier von Paul Cayard die Richtung ansagen lassen. „Das neue Groß verleiht den Booten mehr Segelfläche und mehr Power bei Leichtwind”, erklärte Artemis-Eigner Torbjorn Tornqvist . „Heute ging’s eher ums Überleben, aber bei weniger Wind sollte das (neue Groß) einen merklichen Unterschied machen.” Wie schon am Mittwoch, reihte sich das österreichische AEZ-Team mit Markus Wieser auf Platz 8 ein, während das britische Team Aqua, das beim Matchracing vorn gelegen war, nur auf Rang 10 kam.

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Viel Wind und größere Segel: Die RC44 agieren jetztr mit weiter ausgestellten Großsegeln und zwei Quadratmetern mehr Fläche

In der Folge briste es bis auf 30 Knoten auf, was die RC44 nicht so sehr mögen, doch der Rennleiter hatte Einsehen und schickte die Teilnehmer in den Hafen. Heute soll’s ähnlich windig werden, deshalb geht’s schon ab 11:30 MEZ mit der zweiten Wettfahrt weiter. 

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Scharfseher: Paul Cayard mit Artemis

 

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AEZ mit Markus Wieser liegt im Mittelfeld

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Zusammenfassung Matchrace, Mittwoch

 

Dieter Loibner am 10.02.2012

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