Globe40

Neue Zweihand-Regatta um die Welt elektrisiert die Szene

Die Nachricht vom neuen Globe40 verbreitet sich aktuell wie ein Lauffeuer: 2021/22 soll das Globe40 Zweihand-Crews auf Class-40-Yachten um die Welt führen

Tatjana Pokorny am 05.07.2019
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Globe40: Die neue Weltumsegelung soll Zweihand-Crews 2021/22 auf spektakulärem Kurs um die Welt führen

Die französischen Veranstalter nennen das neue Globe40 auch "Grande Route": 2021/22 soll das Rennen seine teilnehmenden Zweihand-Crews auf Einrumpfyachten, die den Class-40-Bestimmungen entsprechen, einmal um den Globus führen. Organisator ist mit Sirius Evènements eine dem französischen Segler-Verband Fédération Française de Voile (FFV) angeschlossene Firma. Die Standard-Meldegebühr beträgt 15.000 Euro. Wer nach dem 1. Juli 2020 meldet, zahlt 20 Prozent mehr. Wer nach dem 31. Dezember 2020 meldet, der hat mit 30 Prozent Aufschlag zu rechnen. Die Notice of Race soll vor dem 1. Juli 2020 veröffentlich werden. So unaufgeregt die ersten Informationen vorgestellt werden, so positiv aufgeregt ist die Segelszene.

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Die fast fertige Route im Überblick. Über den Start- und Zielhafen verhandeln die Veranstalter noch

Einiges ist schon bekannt von dem Rennen um den Globus, das potenzielle Zweihand-Weltumsegler auch hierzulande elektrisiert und für einigen Gesprächsstoff in der Szene sorgt. Zum Beispiel die Tatsache, dass Crew-Mitglieder in jedem Zwischenstop-Hafen ausgetauscht werden können. Das Rennen soll am 27. Juni 2021 von einem noch nicht festgelegten Hafen – voraussichtlich in Frankreich, wobei die Veranstalter zu diesem Zeitpunkt einen anderen europäischen Hafen nicht ausschließen wollen – via São Vicente (Kapverden), Mauritius, Auckland, Papeete, Ushuaia, Recife und Grenada wieder zurück in den Start- und Zielhafen führen, wo Mitte März 2022 mit den führenden Booten gerechnet wird. Es geht vom Nord- in den Südatlantik, über den Indischen Ozean, an polynesische Küsten, rund Kap Hoorn und über Weihnachten nach Feuerland. "Das wäre mal was!", begeistert sich nicht nur Transat-Segler und TO-Antreiber Andreas Deubel. Auch Jörg Riechers und weitere deutsche Class-40-Spezialisten schauen sich das genauer an.

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Die geplanten Etappen im Überblick

Das Rennen wurde laut Veranstaltern sowohl mit Blick auf hochkarätigen sportlichen Wettbewerb als auch mit Interesse an der Reise und den Destinationen selbst kreiert. Es soll ambitionierte Regattasegler wie abenteuerhungrige Enthusiasten, Profis und Amateure begeistern. Die Etappen werden zwischen 2115 und 6225 Seemeilen lang sein. Insgesamt sind rund 30.140 Seemeilen und 140 Tage auf See zu absolvieren. 

Eine Sicherung für den Fall von zu wenigen Teilnehmern haben sich die Macher des Rennens aber auch eingebaut: Sind es am 31. Dezember 2020 weniger als 15 angemeldete Boote, dann wird das Rennen nicht starten, und angemeldete Teams erhalten 90 Prozent ihrer Teilnahmegebühr zurück. Was bedeutet, dass im segelenthusiastischen Frankreich nicht kleinformatig gedacht wird.

Hier geht es zur Homepage der Veranstalter und den Details zum Rennen.

Normandy Channel Race 2019

Jörg Riechers hätte mit der "Cape Racing Yachts" eine passende 40er, die er gemeinsam mit der Werft konstant optimiert

Tatjana Pokorny am 05.07.2019

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