Vendee Globe

Mastbruch auf Loick Peyrons "Gitana"

In 30 Knoten Wind kam es zu dem Desaster. Damit scheidet einer der Top-Favoriten der Vendee Globe aus.

Andreas Fritsch am 10.12.2008

"Gitana 80"

"Ich segelte mit gerefften Groß und Solent und war unter Deck als es passierte. Es gab einen lauten Knall und als ich nach oben kam sah ich nur: ich hab keinen Mast mehr", so die knappe mail von Bord.

Ausgeschieden: Loick Peyron

Das Aus heute nachmittag um etwa 14 Uhr ist besonders bitter für den sympathischen Franzosen, da er lange geführt hatte. Zum Zeitpunkt des Mastbruchs lag er auf Platz drei zudem exellent im Rennen. Es sollte im dritten Anlauf (einmal Zweiter, einmal Aufgabe) endlich der Sieg im prestigeträchtigsten Einhand-Rennen der Welt her. Doch die Vendee wird ihrem Ruf als härteste Regatta der Welt gerecht, meist kamen gerade knapp die Hälfte der Starter ins Ziel, der Rest musste wegen Bruchs aufgeben. Loick Peyron gilt als einer besten Segler Frankreichs, hatte zuletzt 2008 und 2007 die beiden großen Atlantik Rennen überragend gewonnen.

Peyron blieb unverletzt und wird aus seinem Großbaum ein Notrigg errichten, mit dem er den nächsten Hafen anlaufen will. Welcher das sein wird, stand noch nicht fest.

Andreas Fritsch am 10.12.2008

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