Störtebeker Opti Cup

Hochsee mit Spriet und Ösfass

Vor Helgoland wurde zum elften Mal der Störtebeker Opti Cup für Optimisten ausgetragen. Für Segler und Helfer wie immer ein Highlight

Bendix Hügelmann am 17.07.2013
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Optimisten vor Helgoland. Deutschlands einzige Hochseeinsel ist seit Jahren Austragungsort des Störtebeker Opti Cups

Regattasport um und vor der Hochseeinsel Helgoland wird in erster Linie mit seegehenden Yachten assoziiert. Dass das Revier um Helgoland jedoch auch für Jollenklassen taugt, beweist ein ehrenamtliches Organisationsteam des Blankeneser Segel-Clubs zum wiederholten Male mit dem Störtebeker Opti Cup (SOC). 

Von der Schnappsidee zur Rangliste

Die Regatta in Anlehnung an Freibeuter Klaus Störtebeker richtet sich dabei nicht etwa an Pirat-Segler, sondern an die Jüngsten der Zunft: die Optisegler. Inzwischen als Ranglistenregatta im Kalender der Deutschen Optimist-Dinghy Vereinigung DODV integriert, geht der SOC ursprünglich auf eine Schnappsidee zurück: Mitglieder des Blankeneser Segel-Clubs und des Wassersportclubs Helgoland hatten eine Regatta vor Augen, welche die kleinste Bootsklasse auf ein echtes Hochseerevier entführt – Optimisten vor Helgoland. Und das zu einem Meldegeld, welches nicht teurer ist als bei einer herkömmlichen Optiregatta auf Binnengewässern.

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Optis vor Helgoland: Im Hintergrund deutlich zu sehen die Helgoländer Düne. Sicherungsboote und ein dicht unter Land gelegter Kurs sorgen für Sicherheit

Gesegelt wird vor Helgoland wie bei Optis üblich in zwei dem Leistungsniveau angepassten Gruppen, Opti "A" und Opti "B". Doch neben den Wettfahrten zählt für Teilnehmer und Helfer vor allem das Gesamterlebnis: Die Optis werden per Kümo von Cuxhaven verschifft, die Optikinder kommen an Bord eines Fahrgastschiffes hinterher. An zwei Wettfahrttagen vor Helgoland werden daraufhin Regatten gesegelt, sofern das Wetter dies zulässt: 2011 musste der SOC wegen Sturm ausfallen. 

Miloszewski und Kaiser vorn

In diesem Jahr jedoch waren die Bedingungen perfekt, 94 Optis gingen insgesamt an der Start. In Opti "B" lag nach sechs Wettfahrten Filip Miloszewski (POL-1881) aus Polen punktgleich mit dem Zweiten in Führung, während sich in Opti "A" Felix Kaiser (GER-13169) zehn Punkte Differenz auf den Zweiten erarbeiten konnte.

Störtebeker Opti Cup

Bendix Hügelmann am 17.07.2013

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