52 Super Series

Hasso und Tina Plattner im Doppel-Einsatz vor Menorca

Vor Menorca läuft die erste Regatta der 52 Super Series. Die bekannten Favoriten kämpfen um die Podiumsplätze, Hasso und Tina Plattner sind im Doppel-Einsatz

Tatjana Pokorny am 24.05.2019
52 Super Series 2019
Nico Martinez / Studio Martinez / 52 Super Series 2019

Tina Plattner ist als Steuerfrau auf "Phoenix 12" bei der ersten Regatta der 52 Super Series vor Menorca im Einsatz

Vor Menorca ist der erste Startschuss für die 52 Super Series 2019 gefallen. Zur Halbzeit liegen die Favoriten vorn: Das amerikanische Team Quantum Racing führt das Klassement nach fünf von zehn Wettfahrten vor der italienischen "Azzurra" an. Die türkische "Provezza" liegt überraschend auf Platz drei vor Harm Müller-Spreers "Platoon", die aber auch nur drei Punkte Rückstand auf die Spitzenreiter hat.

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Der Hamburger Skipper, Steuermann und "Platoon"-Eigner Harm Müller-Spreer kämpft mit seiner Crew vor Mallorca um einen Podiumsplatz

Erstmals mit zwei Booten unter südafrikanischer Flagge im Einsatz sind Hasso Plattner ("Phoenix 11") und seine Tochter Tina Plattner (Phoenix 12). Als sich abwechselndes Vater-Tochter-Gespann hatten die beiden letztes Jahr so viel Gefallen an den spannenden Wettkämpfen in der Klasse gefunden, dass sie in dieser Saison mit zwei Booten durchgehend im Doppel-Einsatz sein werden. Weil Tina Plattner in Südafrika lebt und dort etwas für den Segelsport bewegen will, segeln die Yachten unter RSA-Flagge. 

Fotostrecke: TP52 Super Series Menorca

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Auf diesem Bild gut zu erkennen: Die beiden "Phoenix"-Yachten von Hasso und Tina Plattner im gleichen Look

Die Idee zum Einstieg in die Klasse hatte vor einigen Jahren schon Hasso Plattner. 2014 fanden er und seine Tochter die erste gebrauchte "Phoenix" bei einem Makler und segelten sie zusammen in Europa. Weil das so viel Spaß machte, gingen Vater und Tochter den zusätzlichen Kauf einer neuen TP-52-Yacht an. Das Motto von Hasso Plattner: "Lass uns das machen und gemeinsam noch einmal richtig angreifen." Dafür haben sie sich die weltweit führende Regattaserie für Einrumpfyachten ausgesucht. Tina Plattner sagte dazu: "Es ist schon cool, wenn man bei einer Regatta der 52 Super Series das Dock runterläuft. Die Anzahl der America's-Cup-Leute, olympischer Medaillengewinner und Weltklasseleute ist ein bisschen beeindruckend und auch ein bisschen beängstigend. Doch alle sind auf dem Boden geblieben, was sehr viel Spaß macht."

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Startszene mit "Phoenix 11" von Hasso Plattner und Harm Müller-Spreers "Platoon" (4. v. r.)

Was Tina Plattner von ihrem so oft erfolgreich segelnden Vater gelernt hat? "Ganz viel! Er ist im Segelsport immer mein größter Held gewesen. Die Promisegler kannte ich früher gar nicht so. Mein Vater hat mit seinen Maxis oft die ‘Line Honors‘ für das erste Boot im Ziel gewonnen. Das hat mich sehr beeindruckt. Jetzt ist er 75 und wagt sich noch einmal an dieses Projekt. Das ist großartig. Weil du in dem Feld auch bei einem achten Platz weißt, was du geleistet hast. Das genießt er. Die Segler sagen über ihn immer, dass er ganz schnell analysieren und lernen kann. Das stimmt. Sein Kopf ist brillant." Aktuell liegen "Phoenix 11" und "Phoenix 12" auf den Plätzen sieben und neun. Beide Steuerleute und ihre Crews haben allerdings mit starken Einzelrängen schon gezeigt, dass sie mehr wollen und auch mehr können.

Hier geht es zu den Zwischenständen.

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Für die schönen Impressionen von der Super Series zeichnet vor Menorca Top-Fotograf Nico Martinez verantwortlich

Tatjana Pokorny am 24.05.2019

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